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Steuern, Verträge, Krankenkasse: Das sollten Sie vor 2022 unbedingt noch checken

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Von: Patricia Huber

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Eine Frau sitzt an einem Schreibtisch und erledigt Papierkram.
2022 steht vor der Tür - aber haben Sie schon alles Wichtige geregelt? © Zeljko Dangubic/Imago

Alles Wichtige schon erledigt in diesem Jahr? Was Sie unbedingt noch einmal prüfen sollten und wo Sie sogar noch Geld sparen können. Eine Übersicht.

München - Die Tage bis zum Jahresende sind gezählt. Doch es gibt einige wichtige Dinge, um die man sich auf jeden Fall spätestens vor dem Start ins neue Jahr kümmern sollte, von Kündigungsfristen über die Kfz-Versicherung bis zum Zahnarztbesuch. Die Check-Liste zum Jahreswechsel:

Jährlicher Zahnarztbesuch wichtig für Krankenkassen-Boni

Der jährliche Besuch beim Zahnarzt ist nicht nur wichtig für die Gesundheit, sondern auch für den Geldbeutel. Denn wer mindestens einmal im Jahr dem Zahnarzt einen Besuch abstattet, dem winkt ein Bonus für Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse. Also lieber noch einmal überprüfen, ob die Vorsorgeuntersuchung schon erledigt ist.

Kfz-Versicherung: Kilometerstand melden

Auch in diesem Jahr war die Reisefreiheit durch die Corona-Pandemie* teils noch eingeschränkt und viele Arbeitnehmer haben das Home-Office vorgezogen. Das hat bei vielen auch dazu geführt, dass sie deutlich weniger Kilometer auf ihr Auto gefahren haben, als in der Vergangenheit. Das sollten Verbraucher unbedingt ihrer Versicherung melden. Einige passen die Beträge dann rückwirkend an und man erhält Geld zurück.

Arbeitgeber: Bonus anfordern

Die Gehaltsabrechnung sieht am Ende des Jahres mau aus, weil der Chef den Jahresendbonus gestrichen hat? Dann sollten sie unbedingt noch einmal nachhaken. Die Rechtsanwältin Nicole Mutschke erklärt gegenüber der Bild: „Auch wenn es keine schriftlichen Vereinbarungen zum Weihnachts- und Urlaubsgeld gibt, so kann daraus eine betriebliche Übung entstehen, wenn der Arbeitgeber drei Jahre diesen Obolus hintereinander gezahlt hat. Dann kann der Arbeitnehmer einen Anspruch darauf haben.“

Urlaub planen und Resturlaub nehmen

Außerdem sollten Arbeitnehmer unbedingt noch einen Blick auf ihre Urlaubsübersicht werfen. Ist noch Resturlaub von 2021 übrig? Und darf dieser ins neue Jahr mitgenommen werden? Diese Fragen sollten auf jeden Fall noch geklärt werden, bevor es in den Weihnachtsurlaub geht.

Steuern sparen durch Shopping

Wer etwa einen neuen Bildschirm oder einen neuen Schreibtisch fürs Homeoffice benötigt, sollte über eine zeitnahe Anschaffung nachdenken. Denn sogenannte Werbungskosten, die in unmittelbarem Zusammenhang mit ihrer beruflichen Tätigkeit entstanden sind, können steuerlich geltend gemacht werden. Gibt der Arbeitnehmer keine einzelnen Werbungskosten an, wird ein Pauschalbetrag von 1.000 Euro ohne Nachweis automatisch vom Finanzamt angerechnet. Der Kauf neuer Produkte für die Arbeit lohnt sich dann also nur, wenn diese mehr als 1.000 Euro kosten.

Kündigungsfristen rechtzeitig überprüfen

Egal ob Stromanbieter, Fitnessstudio oder Handyvertrag – die Kündigungsfristen der Verträge können sich stark unterscheiden. Nutzen Sie doch die Zeit zwischen den Jahren, um sich einen Überblick über die laufenden Verträge zu verschaffen und Kündigungsfristen bereits im Kalender für 2022 zu markieren. (ph) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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