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Für den Airbus A 350 stehen noch Kreditzahlungen von der Bundesregierung aus.

Kreditzahlung für Flugzeug

Für A 350: Airbus verlangt von Regierung Millionen

Berlin - Der Flugzeughersteller Airbus hat die Bundesregierung zur Auszahlung der Restsumme eines Millionenkredits für den neuen Langstreckenjet A350 aufgefordert.

Im Streit mit der Bundesregierung um einen Kredit über 600 Millionen Euro für die Entwicklung des neuen Langstreckenflugzeugs A350 sieht der Flugzeugbauer Airbus Berlin am Zug. „Der Ball liegt jetzt bei der Bundesregierung“, sagte der deutsche Airbus-Produktionschef Günter Butschek dem Berliner „Tagesspiegel“ (Samstag). Alle Argumente seien ausgetauscht. Butschek wies zugleich Vorwürfe zurück, das Unternehmen habe Zusagen zur Einbindung der deutschen Airbus-Werke nicht eingehalten. Vielmehr seien diese "deutlich übererfüllt" worden.

Deutschland ist neben Frankreich Großaktionär von Airbus. Über die Auszahlung der Schlussrate wird seit langem gestritten. Das Darlehen für die Anschubfinanzierung über rund 1,1 Milliarden Euro war 2010 vereinbart worden. Rund 500 Millionen Euro wurden Ende 2010 ausgezahlt.

„Mit 4000 der A350 zugeordneten Arbeitsplätzen haben wir unsere Zielvorgabe um 250 Prozent überschritten und auch beim Entwicklungsanteil liegen wir weit über dem versprochenen Drittel“, so der Manager. „Wir haben unsere Versprechen deutlich übererfüllt und sind der Meinung, dass es keinen Grund gibt, die ausstehende Rate zurückzuhalten. Aus unserer Sicht sind alle Argumente ausgetauscht.“

Super-Airbus A350 startet zu Jungfernflug

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Auch wenn die Bundesregierung die Zahlung endgültig verweigere, bereite das Airbus keine Schwierigkeiten. „Wir haben mit dem Erstflug und mittlerweile knapp 400 absolvierten Flugstunden den Beweis erbracht, dass wir so ein Projekt auch ohne das restliche Darlehen der Bundesregierung finanzieren und auch planmäßig abwickeln können“, sagte Butschek dem Blatt weiter.

dpa/AFP

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