+
Martha Stewart setzt sich zur Ruhe.

Martha Stewart verkauft ihr Imperium

353 Mio! "Amerikas beste Hausfrau" verkauft Imperium

New York - Sie brachte Amerika das Kochen bei und war Beraterin in allen Haushaltsfragen, doch zuletzt ging es bergab: Jetzt gibt Martha Stewart die Macht über ihr Firmenimperium ab.

Am Montag bestätigte sie den Verkauf ihres Unternehmens Martha Stewart Living Omnimedia für etwa 353 Millionen Dollar (315 Mio Euro) an den Vermarkter Sequential Brands.

Mit Zeitschriften, Büchern und Fernsehshows rund um die Themen Haus, Garten und Mode war es der 73-Jährigen gelungen, einen Konzern aufzubauen, der es einst auf einen Börsenwert von rund zwei Milliarden Dollar brachte. Der Wertverfall der 1997 gegründeten Firma spiegelt jedoch den zunehmenden Bedeutungsverlust der US-Unterhaltungs- und Marketing-Ikone.

Die oft als "Amerikas beste Hausfrau" bezeichnete Stewart kam als Multitalent groß heraus - als Buchautorin, TV-Köchin und -Moderatorin mit umfassender Produktlinie wurde sie zur erfolgreichen Unternehmerin und Selfmade-Millionärin. Vor allem: zu einer Marke -ihr Name ist in Amerika das Label diverser Haushaltsartikel von der Küchenschürze bis zum Hundenapf.

In den letzten Jahren lief das Geschäft mit ihren Heim- und Lifestyle-Marken immer schleppender. Ganz abtreten wird Stewart noch nicht - sie soll dem Unternehmen als Kreativchefin und Großaktionärin erhalten bleiben. Sequential Brands, das auch die Rechte an Marken von Justin Timberland und Jessica Simpson hält, will die Firma umkrempeln und einen Jahresumsatz von 3,75 Milliarden Dollar machen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Post mit Millionen erfundenen Briefen betrogen
Bonn/Frankfurt (dpa) - Die Deutsche Post ist mit Millionen erfundenen Briefen betrogen worden. Die Staatsanwaltschaft ermittele in dem Fall, sagte ein Postsprecher.
Post mit Millionen erfundenen Briefen betrogen
Noch 30 "technische Risiken" in BER-Fluggastterminal
Berlin (dpa) - In dem noch nicht fertiggestellten Fluggastterminal des neuen Hauptstadtflughafens BER in Schönefeld bestehen derzeit etwa 30 "technische Risiken" von …
Noch 30 "technische Risiken" in BER-Fluggastterminal
Post bei Brief-Rabattzahlungen um bis zu 100 Millionen Euro betrogen
Die deutsche Post ist offenbar um eine hohe Millionensumme betrogen worden. Es geht um Rabattzahlungen bei gebündelten Briefen. Drei Beschuldigte sitzen bereits hinter …
Post bei Brief-Rabattzahlungen um bis zu 100 Millionen Euro betrogen
Flughafen BER: Noch 30 „technische Risiken“ in Fluggastterminal
Nach elf Jahren Bauzeit werden die Mängel am Hauptstadtflughafen BER nach und nach beseitigt. Aktuell sollen im Fluggastterminal noch 30 „technische Risiken“ bestehen.
Flughafen BER: Noch 30 „technische Risiken“ in Fluggastterminal

Kommentare