3-facher Verfallstermin ohne große Ausschläge

- Frankfurt - Lediglich moderate Schwankungen haben am Freitag zum dreifachen Verfallstermin den Aktienhandel in Frankfurt bestimmt. Die erwarteten Ausschläge blieben aus, da viele Investoren nach Fronleichnam einen Brückentag genommen hatten und dem Handel fern blieben. Über den Mittagstermin, als Optionen und Future-Kontrakte auf den Dax ausgelaufen waren, rettete der Index ein kleines Plus. Am Abend stand der Index bei 3259 Punkten - ein Plus von 0,4 Prozent. Der M-Dax war unverändert bei 3534 Punkten. Der Tec-Dax verlor 0,7 Prozent auf 431 Zähler. Unterstützung kam aus Übersee. An der Wall Street gewann der Dow Jones 0,9 Prozent auf 9263 Zähler.

<P>Zum Börsenschluss rechneten die Börsianer wegen des Verfallstermins noch einmal mit einer Handelsbelebung. Über den Tag berichteten Händler von einem recht ruhigen Handel. Die Umsätze lägen allerdings über dem Vortagesniveau.</P><P>Die Diskussion um eine möglicherweise vorgezogene Steuerreform interessierte an der Börse wenig. Die Steuern ein Jahr früher als geplant zu senken, wäre ein erster Schritt hin zu mehr Wirtschaftswachstum, urteilte das Commerzbank-Strategie-Team um Rolf Elgeti. Wer Deutschland bislang mit Bärenstimmung betrachtet habe, könne seine Meinung nun möglicherweise ein wenig ändern. Das dürfte dann auch dem Aktienmarkt zugute kommen.</P><P>Indessen kam die Übernahmeschlacht zwischen den Software- Unternehmen Oracle und Peoplesoft der deutschen SAP AG zugute. SAP gewannen nach frühen Verlusten ein Prozent auf 105,69 Euro. Volkswagen-Aktien waren nach Anfangsverlusten 0,3 Prozent fester auf 36,15 Euro. Den Automobilhersteller ereilt das gleiche Probleme wie bereits BMW: Bei einem anhaltenden Metaller-Streik in den Neuen Ländern werden Teile für die Produktion von Golf und Lupo fehlen. MLP-Titel erholten sich dagegen weiter, stiegen um 8,7 Prozent auf 14,21 Euro.</P><P>Am Anleihenmarkt dominierten Gewinnmitnahmen. Der Bund Future sank um 0,3 Prozent auf 117,63 Punkte.</P>

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