+
"Schuldenschnitt - IWF Raus" - Protest in Athen. Die Griechen schulden dem Staat fast 87 Milliarden Euro Steuern. Foto: Socrates Baltagiannis/Archiv

ESM gibt 7,5 Milliarden Euro für Griechenland frei

Weißer Rauch nach langer Hängepartie: Athen bekommt nächste Woche wieder frisches Geld. Auch die Signale vom Weltwährungsfonds sind positiv. Sorge macht der Eurogruppe ein möglicher Brexit.

Brüssel (dpa) - Der Euro-Rettungsschirm (ESM) hat endgültig die Zahlung einer weiteren Kredit-Tranche nach Griechenland genehmigt. Das Aufsichtsgremium habe die Zahlung von 7,5 Milliarden Euro beschlossen, teilte der ESM im Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Die Euro-Finanzminister hatten sich Ende Mai grundsätzlich darauf verständigt, Kredite in Höhe von 10,3 Milliarden Euro freizugeben, weil Athen die nötigen Reformen lieferte. In den vergangenen Wochen erfüllte Athen noch ausstehende Bedingungen. Die 7,5 Milliarden Euro sind der erste Teil dieser Zahlung. Der Rest des Geldes soll im Herbst fließen.

ESM bei Twitter

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

BMWs selbstfahrendes Auto kommt aus Dingolfing
Dingolfing - Die Revolution des Straßenverkehrs soll auch von Niederbayern ausgehen: BMW will sein komplett selbstfahrendes Auto „iNext“ in Dingolfing bauen.
BMWs selbstfahrendes Auto kommt aus Dingolfing
Milliarden-Projekt soll Bahn mehr Kunden bringen
Berlin - Um profitabler zu werden, setzt die Bahn auf mehr Qualität und fährt die Investitionen in die großen Bahnhöfe hoch. Nicht alles ist für die Kunden jedoch …
Milliarden-Projekt soll Bahn mehr Kunden bringen
Dieseldebatte lässt Autoindustrie bangen
Die Autokonzerne haben kräftig in Dieselmotoren investiert und verkaufen jedes zweite Fahrzeug in Europa damit. Aber nach dem klimaschädlichen CO2 sind jetzt die …
Dieseldebatte lässt Autoindustrie bangen
Krise bei Air Berlin und Alitalia: Am Tropf der Araber
Seit Jahren ist Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft defizitär. Seitdem hängt sie finanziell am Tropf ihres Großaktionärs in Abu Dhabi. Nun droht Air Berlin das …
Krise bei Air Berlin und Alitalia: Am Tropf der Araber

Kommentare