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Volkswagen hat weiter unter den Auswirkungen des Abgas-Skandals zu leiden.

Halbjahresbilanz präsentiert

Abgas-Skandal belastet VW mit weiteren 2,2 Milliarden Euro

Wolfsburg - Die Nachwirkungen des Abgas-Skandals belasten Volkswagen weiter schwer. Im ersten Halbjahr 2016 seien "negative Sondereinflüsse in Höhe von 2,2 Milliarden Euro" verzeichnet worden.

Das teilte der Konzern am Mittwoch in Wolfsburg mit. Dabei gehe es vor allem um rechtliche Risiken, "die im Wesentlichen auf Nordamerika entfallen".

Das operative Ergebnis im ersten Halbjahr wurde durch die Sondereinflüsse auf 5,3 Milliarden Euro gedrückt. Das entsprach einem Rückgang um 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Der Skandal um illegale Software, die in Millionen Dieselautos weltweit eingebaut wurde und den Abgasausstoß bei Tests künstlich verringern kann, kostet Volkswagen insbesondere in den USA viel Geld. Der Konzern erklärte sich im Juni bereit, in dem Land zur Bewältigung der Affäre knapp 15 Milliarden Dollar (13,5 Milliarden Euro) zu zahlen, ein Großteil davon als Entschädigung für betroffene Kunden. Experten gehen davon aber aus, dass der Skandal den Autobauer letztlich bis zu 30 Milliarden Euro kosten wird.

Zuletzt erlitt Volkswagen in den Verhandlungen mit US-Behörden einen Rückschlag. Die kalifornische Umweltbehörde (Carb) lehnte vergangene Woche den Rückrufplan des Konzerns für rund 16.000 Drei-Liter-Diesel-Fahrzeuge als unzureichend ab. Am Dienstag reichten zudem die Bundesstaaten New York und Massachusetts Klagen gegen VW in Zusammenhang mit dem Abgas-Skandal ein.

afp

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