Absatzplus von gut acht Prozent für BMW

- München - Der Autohersteller BMW ist mit einem kräftigen Absatzplus ins Jahr gestartet und fährt der Konkurrenz davon. In den ersten drei Monaten seien weltweit 292 207 Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce verkauft worden und damit 8,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, teilte das Unternehmen am Donnerstag in München mit. "Weltweit hat sich die BMW Group im ersten Quartal deutlich besser entwickelt als die relevanten Wettbewerber", erklärte BMW-Vertriebsvorstand Michael Ganal. Im März habe man mit 127 093 verkauften Autos einen Bestwert erzielt. Gegenüber dem Vorjahresmonat entsprach dies einem Anstieg von 7,9 Prozent.

Die Kernmarke BMW legte in den ersten drei Monaten um 7,8 Prozent zu auf 239 387 verkaufte Fahrzeuge. Dabei seien vor allem die jüngsten Mitglieder der BMW-Familie, die kompakte 1er-Reihe und die 3er Limousine, gut vom Markt angenommen worden. Der 1er habe sich seit seiner Einführung im September 2004 fast 76 000 Mal verkauft, allein im März seien 16 362 Fahrzeuge der Kompakt-Reihe an die Kunden übergeben worden, hieß es. Der Eintritt mit einem Premium-Fahrzeug in die umkämpfte Kompaktklasse sei damit gelungen, erklärte Ganal. Von der neuen 3er Limousine verkaufte BMW seit seiner Markteinführung am 5. März 6444 Exemplare.<BR><BR>Noch deutlicher als bei der Marke BMW kletterte der Absatz beim Kleinwagen Mini, von dem im ersten Quartal 52 694 Einheiten oder 10,3 Prozent mehr abgesetzt wurden. Dagegen büßte das Luxussegment deutlich ein: Lediglich 126 Rolls-Royce Phantom wurden in Kundenhand übergeben und damit 13 weniger als vor Jahresfrist.<BR>In den wichtigsten Märkten Deutschland und den USA konnte der weißblaue Autobauer seinen Absatz zwischen Januar und März um jeweils 8,6 beziehungsweise sieben Prozent steigern. Überdurchschnittlich fiel das Wachstum in Portugal, Russland und der Region Afrika/Karibik aus.

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