Absatzrekord für BMW

- München - Der Autobauer BMW hat in den ersten fünf Monaten mit kräftigem Rückenwind vom deutschen Markt einen Absatzrekord erzielt. Weltweit seien mit 517.184 Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce 8,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum verkauft worden und damit so viele wie nie zuvor in den ersten fünf Monaten, teilte das Unternehmen am Dienstag in München mit. Erstmals sei bereits im Mai die Marke von einer halben Million Fahrzeugen überschritten worden.

"Mit diesen Zahlen liegen wir in den ersten fünf Monaten vor den relevanten Wettbewerbern, das gilt für das absolute und prozentuale Wachstum genauso wie für das Gesamtvolumen", sagte BMWVertriebsvorstand Michael Ganal.<BR><BR>Besonders kräftig konnte das Unternehmen seine Verkäufe in Deutschland steigern, wo 121 040 Autos abgesetzt wurden und damit 8,5 Prozent mehr als vor Jahresfrist. In den USA fiel das Plus mit 1,8 Prozent auf 117 844 Fahrzeuge deutlich schwächer aus. Weltweit Platz drei nimmt Großbritannien ein, wo 62 494 Fahrzeuge ausgeliefert wurden (plus 6,1 Prozent).<BR><BR>Im Mai legte der Absatz um 7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat auf 113 626 verkaufte Autos zu. Dabei fuhr der Autohersteller mit seiner Kernmarke BMW ein Plus um 6,4 Prozent auf 96 061 Fahrzeuge ein. "Die neuen Modelle konnten mit großem Erfolg auf den Märkten eingeführt werden", hieß es, insgesamt hätten aber alle Modellreihen zu der guten Entwicklung beigetragen. Vom neuen 3er seien seit dem Marktstart Anfang März 40 834 Exemplare verkauft worden. Der 1er, mit dem BMW im vergangenen September den Einstieg in die Kompaktklasse unternommen hatte, verkaufte sich in den ersten fünf Monaten dieses Jahres 60 746 Mal.<BR><BR>Äußerst zufrieden zeigte sich das Unternehmen auch mit dem Kleinwagen Mini, der im Mai ein Absatzplus von 14,2 Prozent auf 17 511 Automobile vorweisen konnte. "Kein anderer Kleinwagen ist weltweit so erfolgreich wie der Mini und keiner kann über den Modellzyklus ein so nachhaltiges Absatzwachstum vorweisen", erklärte Ganal. Mit Absatzproblemen kämpft BMW dagegen weiterhin bei der Luxuslimousine Rolls-Royce, die weltweit im Mai nur 54 Mal verkauft wurde nach 64 Exemplaren im Vorjahresmonat. Von Januar bis Ende Mai wurden lediglich 236 Rolls-Royce Phantom in Kundenhand übergeben, 34 weniger als vor Jahresfrist.<BR>

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