Absichtliche Falschbewertungen: Credit Suisse entlässt Händler

Zürich - Die Schweizer Großbank hat sich von mehreren Mitarbeitern getrennt, denen sie Manipulation bei der Bewertung von Wertpapieren vorwirft. Die internen Untersuchungen haben zu Tage gebracht, dass die Fehlbewertungen teilweise auf absichtliches Fehlverhalten einer kleinen Zahl von Händlern zurückzuführen sei, teilte das Geldinstitut mit.

Die betreffenden Mitarbeitenden seien entlassen oder beurlaubt worden. Die Untersuchung habe gezeigt, dass die bestehenden Kontrollen zur Verhinderung und Aufdeckung solcher Vorgänge in diesem Fall versagt hätten, hieß es. Die Kontrollen sollen nun verbessert worden.

"Dieser Vorfall ist absolut inakzeptabel, da er sich nicht mit den hohen Standards der Credit Suisse vereinbaren lässt", sagte Bankchef Brady Dougan laut einer Mitteilung. "Wir verfügen jedoch insgesamt über sehr gute Kontrollfunktionen. Wir ergreifen nun die notwendigen Massnahmen, um deren Wirksamkeit zu verbessern."

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