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Der Fünf-Milliarden-Etat für die Abwrackprämie ist erschöpft.

Abwrackprämie: Der Topf ist leer

Berlin - Der Fünf-Milliarden-Etat für die Abwrackprämie ist erschöpft. Um 10.14 Uhr ist der letzte Antrag gestellt worden.

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Damit sind rein statistisch während der Wirtschaftskrise zwei Millionen Altfahrzeuge verschrottet und durch neue ersetzt worden. “Die Umweltprämie hat sich zu einer effektvollen Stütze zur Stabilisierung der deutschen Konjunktur entwickelt. Sie zählt mit zu den bislang wirksamsten Maßnahmen des Konjunkturpakets II“, so BAFA-Präsident Arnold Wallraff in einer anschließend veröffentlichten Pressemitteilung. 15.000 weitere Antragsteller können ab Donnerstag (09.00 Uhr) unter www.ump.bafa.de einen Online-Antrag stellen und sich damit für die Warteliste registrieren. Anschließend wird das Online-Portal geschlossen. Wer sich dort einträgt, kann doch noch zum Zuge kommen, falls bereits gestellte Anträge abgelehnt werden und damit wieder Mittel frei würden. “Sollten nachträglich keine Mittel mehr freiwerden, erhalten die Antragsteller einen Ablehnungsbescheid“, schrieb das Wirtschaftsministerium

Ansturm hielt bis zuletzt an

Der Ansturm auf die Prämie hielt bis zuletzt an. Um 07.30 Uhr war noch Geld für 4.382 Anträge da, Montagmittag hatten noch knapp 38.000 Antragsteller eine Chance auf die 2.500 Euro Prämie. Die Prämie war Bestandteil der Maßnahmen der Bundesregierung gegen die Wirtschaftskrise und sollte vor allem der Autoindustrie durch die Absatzflaute helfen.

Zunächst war sie auf 1,5 Milliarden Euro begrenzt, der gewaltige Ansturm führte jedoch zur Erhöhung des Topfes auf fünf Milliarden. “Die Umsetzung des Förderprogramms hat das BAFA immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt, die jedoch von den hochmotivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aufgegriffen und gemeistert wurden“, erklärte Wallraff.

ap

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