Ackermann: Keine Alternative zu Abbau

- Frankfurt - Die Deutsche Bank will trotz des Gewinnsprungs im ersten Quartal 2005 den umstrittenen Abbau tausender Stellen fortsetzen. "Die Maßnahmen sind schmerzhaft, aber wir haben keine Alternative", schreibt Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann an die Aktionäre. Mit dem Gewinnsprung rückte auch das von Ackermann für das Gesamtjahr ausgegebene Renditeziel von 25 Prozent näher.

<P>In Deutschland sank die Zahl der Mitarbeiter nach Angaben der Bank von rund 28 000 Ende des vergangenen Jahres auf 27 026 im ersten Quartal. Ende 2006 sollen es knapp 25 400 sein. Die Bank liege beim Stellenabbau voll im Plan, sagte Finanzvorstand Clemens Börsig. Weltweit sank binnen drei Monaten die Mitarbeiterzahl von 65 417 Ende Dezember auf 64 527. "Diese Personalpolitik ist angesichts von Milliardengewinnen ein Skandal", kritisierte Verdi-Vorstand Uwe Foullong und forderte ein Kündigungsverbot für Unternehmen mit großen Gewinnen.<BR><BR>Bei der Hauptversammlung am 18. Mai will sich der Vorstand einen weiteren Rückkauf eigener Aktien genehmigen lassen. Geplant sind zehn Prozent des Grundkapitals von derzeit 543,9 Millionen Aktien.</P>

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