Ackermann lobt Eingreifen der Zentralbanken in Finanzkrise

Frankfurt/Main - Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann hat das Eingreifen der Zentralbanken in der Finanzkrise erneut gelobt. Die Finanzspritzen der Notenbanken weltweit seien "sehr wertvoll" gewesen, sagte Ackermann bei der "Handelsblatt"-Tagung "Banken im Umbruch" in Frankfurt.

Eine derartigen Liquiditätsengpass in der Branche wie in der jüngsten Krise habe er noch nicht erlebt. Infolge der US-Immobilienkrise hatten sich Geschäftsbanken nicht im üblichen Maß gegenseitig Kredite gewährt. Um Engpässe in den Geldmärkten zu verhindern, hatten Notenbanken wie die Europäische Zentralbank (EZB) Milliardensummen zusätzlich zur Verfügung gestellt.

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