Adidas erzielt höhere Gewinne

Herzogenaurach - Der Sportartikelhersteller adidas hat im zweiten Quartal beim Umsatz und Gewinn deutlich zugelegt. Das Betriebsergebnis sei um zehn Prozent auf 208 Millionen Euro gestiegen, teilte adidas am Dienstag in Herzogenaurach mit.

Der auf Anteilseigner entfallende Konzerngewinn legte um 12 Prozent auf 116 Millionen Euro zu. Zwar hatte adidas höhere Marketingaufwendungen für die Fußball-Europameisterschaft. Diese wurden jedoch durch andere Faktoren wie einem verbesserten Produktmix, einer Stärkung des eigenen Einzelhandels oder einer günstigen Steuerquote wieder wett gemacht.

Der Konzernumsatz verbesserte sich im Quartal um fünf Prozent auf 2,521 Milliarden Euro. Währungsbereinigt betrug das Plus 14 Prozent. Wachsen konnte der Konzern vor allem in Asien, Europa und Lateinamerika. In Nordamerika belief sich das Umsatzminus in Euro nach Ablauf der ersten sechs Monate aber auf 19 Prozent. Hauptursache hierfür ist der schwache US-Markt, der die gesamte Branche in Atem hält. Aber auch der schwache US-Dollar trug seinen Teil bei. Währungsbereinigt belief sich der Rückgang auf 8 Prozent.

Besonders betroffen durch die USA-Schwäche war die amerikanische Tochter Reebok. Deren Auftragsbestände lagen Ende des zweiten Quartals konzernweit um 21 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres.

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