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Die Erlöse von Adidas stiegen im vergangenen Jahr nur um zwei Prozent. Foto: Daniel Karmann/Archiv

Gewinn 2014 eingebrochen

Hinter Adidas liegt ein schwieriges Jahr

Herzogenaurach - Das wird Europas größten Sportartikelhersteller und FC-Bayern-München-Ausstatter Adidas unzufrieden machen: Der Gewinn ist eingebrochen. Und zwar erheblich.

Der Rubelverfall in Russland, Probleme im Golfgeschäft sowie in Nordamerika ließen den Gewinn 2014 um ein gutes Fünftel auf 642 Millionen Euro einbrechen.

Herausgerechnet wurde dabei die inzwischen verkaufte Schuhmarke Rockport sowie Wertminderungen in Höhe von 78 Millionen Euro, die in Russland angefallen waren.

Das bereinigte Betriebsergebnis sank im vergangenen Jahr in einer ähnlichen Größenordnung wie der Nettogewinn auf 961 Millionen Euro. Der Umsatz stieg hingegen um 2,3 Prozent auf 14,5 Milliarden Euro. Ohne negative Währungseffekte wären die Erlöse um 6 Prozent gewachsen. Die Aktionäre sollen wie im Vorjahr eine Dividende von 1,50 Euro je Aktie erhalten.

"2014 war ein Jahr mit Höhen und Tiefen für den Adidas-Konzern", sagte Vorstandschef Herbert Hainer laut Mitteilung. Die Umsatzdynamik der beiden Hauptmarken Adidas und Reebok sei intakt. Seine angepassten Ziele habe der Konzern erreicht. Der Hersteller hatte im Sommer die Märkte mit einer drastischen Gewinnwarnung geschockt.

Mitteilung

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