adidas will im Fußball der Konkurrenz davonlaufen

Fürth - Der Sportartikelhersteller adidas will im Fußballgeschäft der Konkurrenz davonlaufen. "Wir werden im Fußballgeschäft weltweit weiterhin Druck machen und schneller wachsen als unsere Wettbewerber", sagte Vorstandschef Herbert Hainer am Donnerstag auf der Hauptversammlung des Unternehmens.

"Wir sind der festen Überzeugung, dass an uns kein anderes Unternehmen vorbeikommt. Das ist für uns auch eine Frage der Ehre. Denn adidas verkörpert den Fußball, wie es bisher kein Unternehmen geschafft hat und auch nicht schaffen wird." Der Konzern rüstet bei der Anfang Juni startenden Fußball-Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz fünf Mannschaften aus. Zudem ist adidas einer der Hauptsponsoren der Olympischen Spiele in Peking. Die weltweiten Proteste gegen die Tibet-Politik Chinas nehme er sehr ernst, sagte Hainer weiter. adidas lasse sich aber nicht in moralische Haftung nehmen: "Unser Können besteht nicht darin, diplomatische oder politische Krisen zu lösen."

Hainer bekräftigte sein Ziel, adidas zum weltweit führenden Sportartikelunternehmen zu machen. Er räumte aber Probleme mit der US-Tochter Reebok ein. Die Entwicklung dort gehe langsamer vor sich, als man es sich bei der Übernahme 2006 erhofft habe. "Deshalb liegt die eigentliche Bewährungsprobe noch vor uns", sagte Hainer.

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