Adidas-Salomon will Nike überrennen

- Fürth -Im Wettlauf mit Weltmarktführer Nike will der Sportartikelkonzern Adidas mittelfristig die Nase vorn haben."Wir haben das Potenzial, die Nummer eins zu sein", sagte Vorstandschef Herbert Hainer auf der Hauptversammlung. "Adidas ist ein besseres, schlankeres und fitteres Unternehmen als je zuvor." In Nordamerika gingen die Auftragseingänge im ersten Quartal 2003 allerdings um 22 Prozent zurück. Hainer kündigte die Einführung billigerer Schuhmodelle zu Preisen von 60 bis 80 Dollar an.

<P>Ungeachtet der Kaufzurückhaltung halte man an den Zielen in Nordamerika fest. Der Marktanteil bei Sportschuhen soll in den nächsten Jahren auf 20 Prozent (derzeit 11 bis 12 Prozent) ausgebaut werden.<BR><BR>Ziel sei es, in allen Märkten und Produktkategorien von Adidas die Nummer eins oder mindestens eine starke Nummer zwei zu sein. "Wir führen im Fußball und im Wintersport, wir attackieren in Basketball und Golf, wir kommen im Running und in den Sport-Lifestyle inspirierten Segmenten des Marktes hervorragend voran."<BR><BR>Mit einem Euro je Stückaktie (plus neun Prozent) zahlt die Adidas-Salomon AG die höchste Dividende der Konzerngeschichte. "Adidas-Salomon war im vergangenen Jahr ein Lichtblick für den gebeutelten Kleinaktionär", sagte Daniela Bergdolt von der Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz. Begleitet wurde die Hauptversammlung von Protesten. Die von Kirchen und Gewerkschaften getragene "Kampagne für saubere Kleidung" warf Adidas Arbeitsrechtsverletzungen bei der Produktion vor. In vielen Ländern werde ein zu geringer Lohn gezahlt.<BR></P>

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