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ADVA baut weiter Mitarbeiterstamm auf

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- Martinsried - Der Martinsrieder Glasfaser-Netzwerkausrüster ADVA hat seinen Gewinn 2004 weiter gesteigert. Er sei von 4,9 auf 6,7 Millionen Euro gestiegen, teilte die ADVA Optical Networking AG, Martinsried (Landkreis München), mit. Im vierten Quartal ging der Gewinn im Jahresvergleich allerdings von 2,7 auf 1,1 Millionen Euro zurück. Auch das operative Pro-forma-Ergebnis, für ADVA selbst die wichtigste Kennziffer, sank von 2,6 auf 1,9 Millionen Euro.

Das Unternehmen erklärte, die Einbußen seien "Folge der strategischen Preisgestaltung für verschiedene Schlüsselprodukte und damit verbundenen niedrigeren Bruttomargen". Das heißt, dass ADVA beim Aufbau des direkten Vertriebes in Asien und den USA am Anfang auf Margen verzichte, um Kunden an Land zu ziehen, erklärte Finanzvorstand Andreas Rutsch gegenüber dieser Zeitung. Ziel sei, den Marktanteil in den USA bis 2005/2006 auf 20 bis 25 und in Asien auf 10 Prozent zu steigern. Das solle vorwiegend durch eigenes Wachstum geschehen.

"Möglich ist auch die eine oder andere Akquisition eines kleinen oder mittelgroßen Konkurrenten", fügte Rutsch hinzu. Das vor zehn Jahren gegründete Unternehmen beschäftigte Ende Dezember 496 Menschen (Vorjahr 428), davon 328 im Inland. Dieses Wachstum werde sich auch 2005 fortsetzen. Die Entwicklung ist auf fünf europäische Städte verstreut: Meiningen, Berlin, York, Oslo und Stockholm.

Den Umsatz steigerte ADVA im vergangenen Jahr um 13 Prozent auf 102,1 Millionen Euro. Im laufenden Jahr sollen die Umsätze um 13 bis 23 Prozent zulegen.

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