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Ärger mit der Stromrechnung? Schlichter hilft

Berlin - Zu hohe Stromrechnungen und Probleme beim Anbieterwechsel: Eine neue Schlichtungsstelle soll künftig bei Streitigkeiten zwischen Verbrauchern und Energieversorgern vermitteln.

Die Schlichtungsstelle solle am 1. November 2011 ihre Arbeit aufnehmen, sagte Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) am Dienstag in Berlin. “Sie soll dafür sorgen, dass es künftig nicht mehr zu Gerichtsverfahren wegen Energiestreitigkeiten kommen muss“, sagte Rösler. Die von der Energiebranche getragene Stelle, in der mehrere Juristen arbeiten werden, wird ihren Sitz in Berlin haben und soll auch eine eigene Internseite bekommen.

Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) sagte, das sei ein guter Tag für die Verbraucher. Rösler betonte, er sei froh, dass es eine privatrechtliche Lösung von Unternehmen und Verbrauchern gebe, und nicht auf Zwang und zusätzliche Bürokratie gesetzt werde.

Entlastung für deutsche Gerichte

“Wir haben eine Lösung gefunden, die die deutschen Gerichte entlasten wird“, sagte die Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Hildegard Müller. Der Chef der Verbraucherzentrale Bundesverband, Gerd Billen, betonte, es gebe jährlich zigtausende Beschwerden von Verbrauchern, etwa über zu hohe Rechnungen oder Probleme, aus Stromverträgen rauszukommen. Daher sei die neue Schlichtungsstelle ein hilfreiches Projekt.

dpa

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