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Die Ärztehonorare werden gerechter aufgeteilt. Darauf haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV-Verband) geeinigt.

Ärztehonorare werden gerechter aufgeteilt

Berlin - Hausärzte, die sich vor allem um die Grundversorgung ihrer Patienten kümmern, sollen nicht länger bei den Honoraren gegenüber Fachärzten benachteiligt werden.

Letztere müssen sich nun auf finanzielle Abstriche einstellen. Dies ist der Kern einer geänderten Honorarverteilung, auf die sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV-Verband) geeinigt haben.

Die Neuregelung tritt am 1. Juli in Kraft. Einsparungen für die Kassen sind damit nicht verbunden. Die Ausgaben für ärztliche Leistungen schlugen zuletzt mit gut 30 Milliarden Euro im Jahr zu Buche und sind damit der drittgrößte Ausgabenposten in der Gesetzlichen Krankenversicherung.

“Die Benachteiligung der Hausärzte ist endgültig vom Tisch“, sagte der KBV-Vorsitzende Andreas Köhler am Montag in Berlin. Deren Honorartopf könne nun “nicht weniger werden“. Die Vergütung der Fachärzte, die bislang viele “freie Leistungen“ abrechnen und damit zu den Spitzenverdienern zählen, ging bislang zu Lasten der Hausärzte. Diese klagten über seit Jahren sinkende Abrechnungswerte.

dpa

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