+
Die Agrarminister betonten die Bedeutung der Lebensmittelproduktion. (v. l.: Michael Müller, Christian Schmidt, Joachim Rukwied, Matthias Keller)

Grüne Woche in Berlin

Agrarminister: Vorrang der Nahrungsproduktion

Berlin - Agrarminister aus mehr als 70 Ländern haben betont, dass die Lebensmittelproduktion Vorrang vor der Nutzung nachwachsender Rohstoffe für andere Zwecke haben muss.

Agrarminister aus mehr als 70 Ländern haben in Berlin den Vorrang der Lebensmittelproduktion bei einer stärkeren Nutzung nachwachsender Rohstoffe für andere Zwecke betont. Gemeinsame Aufgabe sei es, dass die steigende Nachfrage nach solchen Rohstoffen befriedigt werden könne, ohne die Ernährungssicherung zu gefährden, hieß es am Samstagabend nach dem Treffen am Rande der Grünen Woche. Auch Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) betonte, ein weiterer Ausbau der sogenannten Bioökonomie solle in erster Linie der Ernährung dienen. Dabei geht es zum Beispiel um Verfahren, bei denen Kunststoffe auf pflanzlicher Basis hergestellt werden.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bayer sagt Trump Milliardeninvestitionen in den USA zu
Leverkusen/New York - Bayer und Monsanto wollen den künftigen US-Präsidenten Donald Trump mit Investitionen und US-Arbeitsplätzen von ihrer Fusion überzeugen.
Bayer sagt Trump Milliardeninvestitionen in den USA zu
Bis zu 90 Prozent: Deutsche Bank will Boni kürzen
Frankfurt/Main - Die Deutsche Bank könnte Medienberichten zufolge schon bald drastische Einschnitte bei den Boni ihrer Mitarbeiter verkünden.
Bis zu 90 Prozent: Deutsche Bank will Boni kürzen
Experte erklärt: So teuer kommt uns der Brexit
London - Theresa May kündigte am Dienstag den klaren Bruch mit der EU an. In unserer Zeitung erklärt der Präsident des Münchner ifo-Instituts, Clemens Fuest, wie teuer …
Experte erklärt: So teuer kommt uns der Brexit
Großkonzerne wollen Plastik reduzieren
New York - Bis 2050 wird einer Studie zufolge mehr Plastikmüll in den Weltmeeren schwimmen als Fische - wenn nicht schnell gehandelt wird. Genau das tun jetzt 40 große …
Großkonzerne wollen Plastik reduzieren

Kommentare