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Chinesischer Bieter für Air Berlin erhält Fristverlängerung

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Vorstandschef Thomas Winkelmann: «Das rege Investoreninteresse spricht für Air Berlin». Foto: Patrick Pleul
Vorstandschef Thomas Winkelmann: «Das rege Investoreninteresse spricht für Air Berlin». Foto: Patrick Pleul © Patrick Pleul

Berlin/Parchim (dpa) - Der Geschäftsführer der chinesischen Betreibergesellschaft des Flughafens Parchim, Jonathan Pang, hat im Bieterwettstreit um die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin eine Fristverlängerung erhalten.

Der Rechtsanwalt Helmut Naujoks, der das Unternehmen in Deutschland vertritt, sagte am Freitag, Pang bitte um Zeit bis zum 22. September. Die Fristverlängerung sei bis zum 21. September gewährt worden.

Die Angebote für Air Berlin mussten bis zum Freitag (15. September) um 14.00 Uhr beim Insolvenzverwalter eingereicht werden. Die Entscheidung über den Zuschlag soll am 25. September fallen.

Naujoks begründete Pangs Bitte um Fristverlängerung damit, dass es längere Zeit dauere, die Vertragsunterlagen ins Chinesische zu übersetzen. Man habe fleißig gearbeitet, doch die Zeit sei zu kurz gewesen, sagte er. Air Berlin betont jedoch stets, den Verkauf möglichst schnell abschließen zu wollen. Denn der Flugbetrieb wird nur noch durch einen Kredit des Bundes aufrecht erhalten.

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