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Flugzeuge der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin auf dem Hauptstadtflughafen BER in Schönefeld. Foto: Ralf Hirschberger

Insolvenzverwalter

Air-Berlin Topbonus-Meilen sind kaum zu retten

Berlin (dpa) - Der Insolvenzverwalter des Air-Berlin-Meilenprogramms Topbonus sieht kaum Chancen, das Unternehmen noch zu retten. Vielflieger konnten über das Programm Bonusmeilen für Prämien oder Gratisflüge sammeln.

Die Punkte können schon länger nicht mehr eingelöst werden. Nun steht auch ein geplanter Verkauf vor dem Aus, wie Insolvenzverwalter Christian Otto mitteilte.

Der Investor, der bereits einen Kaufvertrag unterschrieben habe, könne die nötige Finanzierung bisher nicht aufbringen, teilte Otto mit. Die Aussicht, dass er doch noch zahle, sei gering. Zuvor hatte die Touristik-Fachzeitschrift "fvw" darüber berichtet.

Bis zuletzt habe es auch keinen anderen Kaufinteressenten gegeben. Deswegen habe er den Geschäftsbetrieb vorsorglich stillgelegt, teilte Otto mit. Rund 20 Mitarbeitern am Standort Berlin wurde gekündigt. Wäre Topbonus verkauft worden, hätten Kunden eventuell schneller Geld zurückbekommen, sagte ein Sprecher des Insolvenzverwalters.

Das Topbonus-Programm hatte seinen Angaben zufolge rund 4,3 Millionen Kunden. Seit Eröffnung des Insolvenzverfahrens Anfang April können sie ihre Punkte nicht mehr einlösen. Sie können verlorene Punkte aber als Forderung im Insolvenzverfahren geltend machen. Topbonus hatte 2017 nach der Air-Berlin-Pleite ebenfalls Insolvenz angemeldet.

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