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Airbags können Leben retten. In Millionen Fahrzeugen wird derzeit ein Airbag-Defekt untersucht. (Symbolbild)

US-Verkehrsbehörde untersucht Airbags

Möglicher Defekt in Millionen Autos: Mussten Menschen sterben, weil Airbags nicht öffneten? 

Die US-Verkehrsbehörde hat ihre Ermittlungen zu defekten Airbags erweitert, die von dem US-Hersteller TRW stammen. 

Washington - Die US-Verkehrsbehörde NHTSA untersucht einen möglicherweise lebensgefährlichen Airbag-Defekt in rund 12,3 Millionen Fahrzeugen. Die Behörde warnte am Dienstag vor der Gefahr, dass die Airbags wegen einer elektrischen Überlastung nicht wie vorgesehen beim Aufprall auslösen. Das Problem liege an einer Kontrolleinheit, die von der US-Tochter TRW des deutschen Autozulieferers ZF Friedrichshafen stamme. Es könne auch die Gurtstraffer betreffen. 

Airbag-Defekt: Diese Automarken sind möglicherweise betroffen

Laut NHTSA geht es um Airbags in Autos von Fiat Chrysler, Hyundai, Honda, Mitsubishi, Toyota und Kia mit Baujahren von 2010 bis 2019. Der Aufsicht zufolge stehen mindestens ein Todesfall und zwei Unfälle mit Verletzten mit dem Defekt in Verbindung. Die Behörde hatte bereits 2018 begonnen, zu ermitteln.

Auch BMW machte kürzlich mit einem Defekt Schlagzeilen:Wegen Brandgefahr rief der Autokonzern 184.500 Autos in den USA zurück.

dpa

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