+
Trotz wachsender Konflikte in vielen Städten will die Online-Plattform Airbnb ihre Geschäftsbereiche massiv ausweiten.

Das sind die Ziele

Trotz Kritik in Städten: So will Airbnb ihren Urlaub verändern

Trotz wachsender Konflikte in vielen Städten will die Online-Plattform Airbnb ihre Geschäftsbereiche massiv ausweiten. Und plant zudem eine „Rundum-Reise-App“.

München - Ziel sei, "bis 2028 eine Milliarde Reisende jährlich zu haben", sagte Cheflobbyist Chris Lehane dem Berliner "Tagesspiegel" vom Freitag. Dabei wolle das Portal nicht nur auf Zimmervermittlungen setzen, geplant sei eine Rundum-Reise-App: "Von der Frage wie man hinkommt, wo man übernachtet, bis hin was man dort macht oder wo man isst", sagte Lehane.

Vielleicht interessiert Sie auch das:

 

So reisen Urlauber im 21. Jahrhundert

Airbnb bietet demnach bereits an mehr als 180 Zielen Stadtführungen, Kochkurse oder Konzerte an. "Wir sind dabei, das Schritt für Schritt auszubauen", sagt Lehane. Während viele Jobs automatisiert würden, sei Tourismus einer der wenigen Sektoren, die neue Arbeitsplätze schaffen.

Airbnb immer wieder in der Kritik

Airbnb gibt es seit 2008. Die Plattform mit Sitz im kalifornischen San Francisco vermittelt Ferienzimmer bis hin zu ganzen Häusern in mittlerweile 81.000 Städten in 191 Ländern.

Lesen Sie dazu auch: Abzocke Ferienhaus! So schlimm kann es enden, wenn Sie auf Betrüger reinfallen

In vielen Großstädten ist allerdings die Knappheit von Wohnraum ein großes Thema. Portale wie Airbnb sehen sich deshalb immer wieder Vorwürfen ausgesetzt, die Wohnungssituation zu verschärfen. Airbnb betont hingegen, der Fokus der Plattform liege auf "Homesharing", der temporären Weitervermietung der eigenen Wohnung.

afp

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Weitere Dax-Erholung dank Wall-Street-Rekorden
Frankfurt/Main (dpa) - Dank weiter gut gelaunter Anleger hat der Dax am Freitag seine Erholung fortgesetzt. Trotz des auch "Hexensabbat" genannten großen Verfallstags an …
Weitere Dax-Erholung dank Wall-Street-Rekorden
Kunde nennt Verhalten von Aldi „ekelhaft“ - Discounter wehrt sich mit deutlichen Worten
Ein Facebook-User ist angewidert: Aldi-Mitarbeiter scheuchten eine Obdachlose vom Gelände und werden ausfallend. Jetzt erklärt sich das Unternehmen. 
Kunde nennt Verhalten von Aldi „ekelhaft“ - Discounter wehrt sich mit deutlichen Worten
„FNP“-Journalist Panagiotis Koutoumanos erhält Deutschen Journalistenpreis
Ein komplexes Thema - „sehr anschaulich dargestellt“. Der FNP-Journalist Panagiotis Koutoumanos hat den deutschen Journalistenpreis erhalten.
„FNP“-Journalist Panagiotis Koutoumanos erhält Deutschen Journalistenpreis
Volkswagen will ab 2019 Software-Entwickler selbst ausbilden
Alle beklagen den Fachkräftemangel, gleichzeitig brauchen auch die Autobauer im digitalen Wandel der Branche immer mehr Software-Experten. Was also tun? Volkswagen nimmt …
Volkswagen will ab 2019 Software-Entwickler selbst ausbilden

Kommentare