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Airbus intensiviert seine Partnerschaft mit China.

Großauftrag besiegelt

Airbus kommt China entgegen

Paris - Der europäische Flugzeughersteller Airbus prüft ein mögliches Fertigstellungszentrum für Großraumflugzeuge im Reich der Mitte. Im Gegenzug wird in Paris ein Großauftrag unterzeichnet.

China hat einen Rahmenvertrag über den Kauf von 70 Airbus-Flugzeugen unterzeichnet. Darunter sind 43 Mittelstreckenmaschinen der auch in Hamburg montierten A320-Familie sowie 27 Langstreckenjets des Typs A330. Laut Listenpreis hat der Auftrag einen Wert von mehr als zehn Milliarden US-Dollar (7,2 Mrd Euro). In der Branche sind allerdings deutliche Preisabschläge üblich.

Die Vereinbarung zwischen der staatlichen China Aviation Supplies Holding Company (CAS) und Airbus wurde am Mittwoch in Paris bei einer Zeremonie mit dem französischen Staatspräsidenten François Hollande und seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping im Élyséepalast unterzeichnet. Xi ist derzeit zu einem Staatsbesuch in Frankreich. Über den Kauf von 60 Maschinen hatte die CAS bereits im vergangenen Jahr eine Absichtserklärung unterschrieben.

Gemeinsame Produktion von 1000 Hubschraubern

Neben der Lieferung von Airbus-Flugzeugen wurde beschlossen, ein Gemeinschaftsprojekt zur Montage von Flugzeugen der A320-Familie im chinesischen Tianjin um zehn Jahre zu verlängern. Die „Phase II“ von 2016 bis 2025 soll die Ausdehnung der Auslieferungen auf ganz Asien sowie ab 2017 die Endmontage von Flugzeugen der A320neo-Familie umfassen. Beide Seiten wollen zudem prüfen, ob auch ein Fertigstellungszentrum für Großraumflugzeuge in China errichtet werden könnte.

Die Airbus-Group-Tochter Airbus Helicopters und der chinesische Hersteller Avicopter vereinbarten die gemeinsame Produktion von 1000 zweimotorigen Hubschraubern vom Typ EC175/AC352. Das Projekt wird nach Angaben der Unternehmen die Produktion für 20 Jahre auslasten. Sie ist sowohl in Frankreich (EC175) als auch in China angesiedelt (AC352).

dpa

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