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Boing fliegt tiefrote Zahlen.

Airbus-Rivale Boeing fliegt tiefrote Zahlen ein

Chicago - Der Flugzeug- und Rüstungskonzern Boeing ist massiv in die roten Zahlen gestürzt. Für den Verlust sorgten vor allem der neue Langstreckenjet Dreamliner 787 und das Frachtflugzeug 747-8.

Der US-Rivale des europäischen EADS-Konzerns strich deshalb auch seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr drastisch zusammen. Unter dem Strich stand im dritten Quartal ein Verlust von fast 1,6 Milliarden Dollar (1,1 Mrd Euro). Ein Jahr zuvor hatte Boeing noch einen Gewinn von 695 Millionen Dollar eingeflogen. Der Umsatz stieg dagegen im vergangenen Quartal um neun Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 16,7 Milliarden Dollar, wie Boeing am Mittwoch in Chicago (Illinois) bekanntgab.

Die Zahlen fielen allesamt schlechter aus als von Experten im Schnitt erwartet. Für das Gesamtjahr rechnet Boeing lediglich noch mit einem Gewinn je Aktie zwischen 1,35 und 1,55 Dollar. Bisher waren 4,70 bis 5,00 Dollar geplant. Beim Konzernumsatz erwartet der US- Hersteller weiterhin 68 bis 69 Milliarden Dollar.

dpa

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