Airbus schafft 1250 neue Stellen an deutschen Standorten

- Hamburg - In den deutschen Airbus-Werken entstehen in diesem Jahr 1250 neue Arbeitsplätze. Airbus suche vor allem Ingenieure und Techniker, aber auch die Zahl der Facharbeiter und kaufmännischen Angestellten werde steigen, sagte der Chef von Airbus Deutschland, Gerhard Puttfarcken.

"Das außerordentlich erfolgreiche Jahr 2005 schlägt sich jetzt in Arbeitsplätzen und Investitionen nieder", erklärte er in Hamburg. Airbus werde in diesem Jahr mehr als 400 Flugzeuge produzieren, nach 370 im Vorjahr. Am meisten profitiere das Airbus-Hauptwerk in Hamburg-Finkenwerder mit 850 neuen Stellen von dem Arbeitsplatz-Aufbau, aber auch Bremen mit 250 und Stade mit 70 neuen Jobs. Die Gesamtzahl der Airbus-Beschäftigten in Deutschland erhöhe sich damit auf rund 22 350. Dazu kommen weitere 5000 langfristig beschäftigte Zeitarbeiter, die dem Unternehmen zusätzliche Flexibilität geben.

"Als Treiber hat sich das A380-Programm erwiesen, für das allein in Hamburg mittlerweile mehr als 2500 Mitarbeiter eingestellt worden sind", sagte Puttfarcken. "Das sind weit mehr als ursprünglich angekündigt, und erheblich früher." Auch im laufenden Jahr werde Airbus rund 500 Millionen Euro in Deutschland investieren und komme damit seit 2001 auf mehr als drei Milliarden Euro Investitionen.

Der Hamburger Wirtschaftssenator Gunnar Uldall (CDU) hob hervor, dass zusätzlich zu jedem Arbeitsplatz bei Airbus ein weiterer in einem Zulieferbetrieb entstehe. Damit erweise sich Airbus für Hamburg und Norddeutschland als Jobmotor. Die Stadt habe Airbus bei der Ausbildung und Qualifizierung geeigneter Arbeitskräfte geholfen, wie es in dieser Form in Deutschland noch nicht vorgekommen sei.

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