Airline BA feuert Topmanager nach Heathrow-Desaster

London - Die Airline British Airways hat Konsequenzen aus dem Desaster bei der Neueröffnung des neuen Terminals am Londoner Flughafen Heathrow gezogen und zwei hochrangige Manager gefeuert.

Betriebsmanager Gareth Kirkwood und der Leiter des Kundenservices, David Noyes, würden das Unternehmen verlassen, teilte British Airways (BA) mit. Terminal 5, das alleine die BA nutzt, hatte vor knapp drei Wochen den Betrieb aufgenommen. Probleme bei der automatischen Gepäckabfertigung hatten allerdings zu einem Chaos an Europas größtem Flughafen geführt. Hunderte Flüge wurden gestrichen, Zehntausende Gepäckstücke blieben liegen.

BA-Chef Willie Walsh hatte die Verantwortung für das Debakel bei der Eröffnung übernommen, einen Rücktritt aber abgelehnt. Die Pannen kosteten die Fluglinie bisher mehr als 16 Millionen Pfund (rund 20 Mio Euro). Walsh hatte angekündigt, dass der bis Ende April geplante komplette Umzug der BA-Langstrecken-Flotte in das rund fünf Milliarden Euro teure neue Terminal möglicherweise nicht bis Oktober abgeschlossen sei. Die beiden freiwerdenden Stellen im Management sollen nach BA-Angaben nun zu einer verschmolzen werden.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

EZB zuversichtlich - Billiggeld bald auf dem Rückzug?
Viele Experten rätseln, warum die Inflation in etlichen Ländern Europas niedrig bleibt. Die Europäische Zentralbank erwartet, dass das viele Notenbankgeld in einiger …
EZB zuversichtlich - Billiggeld bald auf dem Rückzug?
Dax verliert: Sorgen vor strafferer Geldpolitik der EZB
Frankfurt/Main (dpa) - Sorgen um eine mögliche Verschärfung der Geldpolitik haben den deutschen Aktienmarkt belastet. Damit büßte der Dax seine zu Wochenbeginn erzielten …
Dax verliert: Sorgen vor strafferer Geldpolitik der EZB
Koalition einig über Stromnetz-Abgaben - Anpassung ab 2019
Die Finanzierung der Stromnetze soll auf alle Schultern fair verteilt werden - so haben es die Noch-Koalitionäre den Ost- und Nordländern zugesagt. Nach langem …
Koalition einig über Stromnetz-Abgaben - Anpassung ab 2019
EU verhängt Rekordstrafe in Milliardenhöhe gegen Google
Wenn man bei Google nach einem Produkt sucht, werden prominent Kaufangebote mit Fotos und Preisen angezeigt. Die EU-Kommission brummte dem Internet-Konzern eine …
EU verhängt Rekordstrafe in Milliardenhöhe gegen Google

Kommentare