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Aldi-Hammer! Discounter hebt Preise deutlich an - rund 400 Artikel betroffen

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Von: Lisa Mayerhofer

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Ein Einkaufswagen vor einer Aldi-Süd-Filiale: Die beiden Discounter Aldi Süd und Aldi Nord haben diese Woche laut einem Bericht bei hunderten Produkten die Preise erhöht. (Symbolfoto)
Die beiden Discounter Aldi Süd und Aldi Nord haben diese Woche laut einem Bericht bei hunderten Produkten die Preise erhöht. (Symbolfoto) © Bernd Thissen/dpa

Die beiden Discounter Aldi Süd und Aldi Nord haben laut einem Bericht bei hunderten Produkten die Preise erhöht. Betroffen sind fast alle Warengruppen.

Mülheim - Die Rohstoff- und Energiepreise steigen immer weiter - und wirken sich dadurch auf die Herstellungskosten vieler Produkte aus. Die Discounter Aldi Süd und Aldi Nord geben nun die höheren Preise der Hersteller an die Verbraucher weiter. Laut einem Bericht der Lebensmittelzeitung haben die beiden Supermarktketten die Preise bei circa 400 Artikeln erhöht.

Aldi Süd und Aldi Nord mit teilweise deutlichen Preissteigerungen

Bei den 400 Artikeln seien allerdings auch Produktvarianten mit einberechnet. Falls man diese nicht mitzählen würde, seien immer noch 160 Artikel und damit zehn Prozent des Sortiments betroffen, berichtet die Zeitung. Die Erhöhungen ziehen sich durch fast alle Warengruppen mit teilweise deutlichen Preissteigerungen von zehn Cent bis zu einem Euro.

Das günstigste Mineralwasser kostet laut Lebensmittelzeitung jetzt 25 Cent statt bisher 19 Cent. Das entspricht einem Preisaufschlag von 31 Prozent. Am stärksten seien die Preissprünge beim Kaffee: Die Sorte „Amaroy Unser Bester“ koste mit 4,59 Euro nun 60 Cent bzw. 15 Prozent mehr. Bio-Kaffee wird gleich einen ganzen Euro teurer. Preiserhöhungen gibt es unter anderem auch bei Waschmitteln, Backwaren und Tiefkühlprodukten.

Steigende Rohstoffpreise und Energiekosten: Immer mehr Hersteller verlangen Preiserhöhungen

Überraschend sind die Preiserhöhungen der Discounter nicht. Immer mehr Hersteller verlangten Preiserhöhungen, weil der Ukraine-Krieg die schon erhöhten Energie- und Rohstoffpreise noch weiter steigen ließ. Dazu gehören unter anderem große Fleisch- und Wurstwarenhersteller. So forderte etwa Tönnies erst kürzlich vom Einzelhandel wie Aldi, Rewe und Co. Preiserhöhungen.

Auch das Bäckerhandwerk rechnet mit steigenden Preisen für Brot und Brötchen. Der Handelsexperte Robert Kecskes vom Marktforschungsunternehmen GfK ist überzeugt: „Durch den Ukraine-Konflikt wird der Druck, die Preise zu erhöhen, noch weiter steigen. Die Teuerung wird mit Sicherheit erheblich sein.“ *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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