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Aldi (hier das alte Logo des Discounters) und Lidl befinden sich in starker Konkurrenz.

Ungewöhnliches Produkt

Aldi ab Donnerstag mit „Preisbrecher“-Angebot - Lidl kontert

Früher haben Discounter einfach nur günstige Lebensmittel verkauft. Diese Zeiten sind lange vorbei. Bei Aldi gibt es ab Donnerstag ein „Preisbrecher“-Angebot. Lidl kontert.

Neckarsulm - Was einmal klappt, klappt auch zweimal, denkt sich offenbar der Discounter Lidl - womöglich zur Freude vieler Kunden. Denn in dieser Woche zieht Lidl bei einem ungewöhnlichen Aldi-Sonderangebot nach. Wie Aldi verkauft auch der Konkurrent ab Donnerstag ein TV-Gerät mit besonders großer Bilddiagonale.

65-Zoll-Fernseher bei Aldi: „Preisbrecher“-Angebot

65 Zoll misst der Fernseher im Aldi-Portfolio. Kostenpunkt: 799 Euro inklusive Bringdienst nach Hause. Kunden müssen den Fernseher in der Aldi-Filiale zahlen und bekommen ihn dann geliefert. 

Ein gutes Angebot, so die Einschätzung von giga.de: „Der Preis von 799 Euro bei einer Bildschirmdiagonale von 65 Zoll darf als sehr günstig eingestuft werden. Allenfalls bei unbekannten kleineren Marken wird man Preisklassen-Alternativen zum Aldi-TV finden“, urteilt die Seite. „Der Medion X16515 für 799 Euro geht als Preisbrecher durch, der sich für Käufer empfiehlt, die auf HDR, 3D und 100-Hertz-Panel verzichten können.“ 

Von einem „Hammerpreis“ schreibt pcwelt.de und meint: „Vergleichbare Fernseher kosten normalerweise deutlich mehr.“ Auch chip.de sieht ein „preislich sehr attraktives Angebot mit guter Ausstattung - eine Alternative zum gleichen Preis finden wir aktuell nur bei kleineren UHD-Fernsehern.“ Getestet hat letztgenannte Seite den Aldi-Fernseher aber bisher nicht.

Lidl kontert mit 55-Zoll-Fernseher

Immerhin 55 Zoll bietet das Modell Telefunken LU55FZ41A, das Lidl nun in seinem Online-Shop verkaufen wird. 529 Euro soll es kosten, wie auf lidl.de schon jetzt nachzulesen ist. Allerdings birgt das Angebot auch seine Risiken. Online seien allerdings weder Kontrastverhältnis, noch Helligkeit oder Farbraumabdeckung des Fernsehers beziffert, so die Tech-Webseite chip.de.

Auch Notebooks und Waschmaschinen bei Lidl im Angebot

Ein einzelner Ausreißer ist das Gerät übrigens nicht. Lidl bietet diese Woche auch weitere Elektrogeräte aller Art an. Ein ungewöhnliches Portfolio für die Läden, in denen früher vor allem No-Name-Lebensmittel verkauft wurden. Der Erfolg könnte dem Discounter allerdings recht geben: Das Notebook ist online bereits vergriffen.

Das Ende der Fahnenstange muss auch das noch nicht sein. Wie Merkur.de berichtet, plant Lidl etwa in Tegernsee südlich von München ein noch ungewöhnlicheres Konzept. Dort soll über einem Lidl-Markt eine Wohngemeinschaft für Schwerstkranke eingerichtet werden. Das dürfte allerdings eher ein Einzelfall bleiben.

Lidl kann gute Nachrichten indes derzeit gut gebrauchen. Die Expansion des Unternehmens in die USA droht derzeit kräftig zu floppen. Aktuell läuft es in Übersee noch nicht wie gewünscht.

Auch bei Drogerie-Produkten gibt es aktuell einen Preiskampf im Markt - Aldi hat hier ein Tabu gebrochen.

mm/tz/Video: Glomex

Lesen Sie auch: Große Änderung bei Aldi - darauf können sich die Kunden freuen

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