Sohn hätte es auch fast getroffen

Kunde benutzt Grill-Zubehör von Aldi - mit fatalen Folgen für seine Finger

Ein Mann hat einen Grillkamin von Aldi angeworfen. Dabei hat er sich verletzt. Über Facebook bescherte er sich beim Discounter. Aldi hat darauf auch reagiert.

„Liebes Aldi Team, ich bin seit gefühlt 300 Jahren riesiger Aldi-Fan und kaufe gern bei euch ein.“: So beginnt ein Facebook-Nutzer seine Nachricht an ALDI Süd. Alles ganz harmlos. Dann wendet sich jedoch das Blatt, es wird unschön. Denn plötzlich sieht sich ALDI mit einem heftigen Vorwurf konfrontiert.

Denn der Verfasser der Nachricht beschwert sich über ein „gefährliches Produkt“. Tom W. beschwert sich beim Discounter über seinen vor kurzem erworbenen Grillkamin.

Anderem Kunden von Aldi ist Ähnliches passiert

Der Griff werde nämlich so heiß, dass sich „das Plastik verflüssigte“. Bevor er das jedoch bemerkt hatte, griff er bereits zu und verbrannte sich nach eigenen Angaben die Finger.

Ein anderer User kommentiert, dass ihm Ähnliches passiert sei. „Ich habe die gleiche Erfahrung gemacht. Wird sehr heiß“, schreibt Roberto R.

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Sohn stand neben seinem Vater

Dabei hätte es fast noch ein weiteres Opfer gegeben. Denn sein Sohn stand in unmittelbarer Nähe und sah seinem Vater beim Grillen zu. „Zum Glück konnte ich mich noch beherrschen und habe den Kamin mit der glühenden Kohle zurück stellen können und ihn nicht hin fallen lassen“, betont Tom.

Das Plastik habe sich sogar in seine Finger eingebrannt. Nur mitsamt der Haut soll Tom es entfernt haben können.

Aldi entschuldigt sich

Aldi hat auf seinen Beitrag reagiert und sich entschuldigt: „Hallo Tom, das tut uns wirklich furchtbar leid und wir hoffen, dass es dir schnell wieder besser geht! Natürlich möchten wir der Sache schnell nachgehen und mit unserem Lieferanten klären.“

Daraufhin entwickelt sich eine Diskussion mit einem weiteren Facebook-Nutzer. Michael K. empfieht dem Geschädigten sogar, dass er Strafanzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung erstatten soll. Ein Vorwurf, den Aldi so nicht stehen lassen wollte.

„Hallo Michael, wir gönnen hier jedem seine Meinung und können auch nachvollziehen, wenn man sich über einen solchen Vorfall ärgert. Allerdings müssen wir hier deinen Aussagen widersprechen! Gerade die Unversehrtheit und Gesundheit unserer Kunden steht bei uns ganz oben“, kontert der Discounter. Eine Prüfung des Sachverhalts sei vom Kundenservice zudem bereits eingeleitet.

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Rubriklistenbild: © picture alliance / Sina Schuldt/ / Sina Schuldt

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