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Aldi geht ungewöhnlichen Weg - bis nach Costa Rica

Unternehmerische Verantwortung 

Aldi geht ungewöhnlichen Weg - bis nach Costa Rica

Jährlich über 220.000 EUR bis 2020: Aldi will in Asien und Mittelamerika Gutes tun. Der Discounter kann bereits erste Erfolge vorzeigen. 

Mülheim an der Ruhr - Bei dem Projekt geht es um Umweltschutz und Nachhaltigkeit in Costa Rica und Indien. Denn aus beiden Ländern beziehe Aldi Süd Garnelen, wie es in einer Pressemitteilung vom 26. März heißt. Der natürliche Lebenszyklus dieser Garnelen hänge davon ab, dass die Mangroven-Ökosysteme, in denen sie leben, gesund sind und funktionieren. 

Bis 2020 wolle man 80 Hektar Mangrovenwald aufforsten - mit einem Budget von 220.000 Euro pro Jahr. „Bislang wurden bereits 15 Hektar Mangroven in Indien aufgeforstet, Mangrovenbaumschulen in Costa Rica angelegt, zwei Pilotvorhaben zum Mangrovenschutz gestartet sowie ein Fischereiverbesserungsprojekt initiiert“, so die Pressemitteilung.  

Weiter wird Dr. Julia Adou zitiert, die Chefin der Abteilung „Corporate Responsibility“ bei Aldi Süd. Man wolle mit den Projekten nicht nur der Umwelt einen Dienst erweisen und auf nachhaltige Produktion setzen, sondern auch der einheimischen Bevölkerung helfen. Eine bessere Einkommenssituation der lokalen Bevölkerung sei nämlich eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen gelingenden Magroven-Schutz.

Gleichzeitig heißt es in der Pressemitteilung, Magroven seien wichtig für die Bewohner dieser Gegenden, da sie „Schutz vor extremen Wetterbedingungen wie Stürmen oder Hochwasser“ bieten. Zudem binden sie wie alle Pflanzen CO2, das für den Klimawandel verantwortlich gemacht wird, der den ganzen Globus vor eine große Herausforderung stellt. 

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