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Auf Facebook wird Aldi Süd wegen seiner Mentalität bezüglich Plastikverpackungen kritisiert. 

Unmut auf Facebook 

Aldi-Kunden verärgert: Dauer-Zoff wegen Plastikflut

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Aldi-Kunden sind verärgert: Auf Facebook beschweren sie sich in den vergangenen Tagen vermehrt über die Plastikmüll-Mentalität des Discounters. Ein Produkt steht dabei besonders im Fokus. 

Mülheim an der Ruhr/Essen - Die Beschwerden häufen sich in den vergangenen Tagen. Auf der Facebook-Seite von Aldi Süd machen viele Kunden der Supermarkt-Kette ihrem Unmut Luft. Sie kritisieren scheinbar unnötige Plastikverpackungen für Produkte des Discounters. 

Besonders eine Plastikverpackung für Bio-Haferflocken wird kritisiert. „Die normalen sind doch auch in der Papierverpackung“, beschwert sich ein Kunde. Warum gerade ein Bioprodukt mehr Plastikmüll verursacht, ist für mehrere Konsumenten unverständlich.  

Ähnlich dazu ist auch die Beschwerde über Bio-Gurken von Aldi, die einzeln in Plastik verpackt sind. Diese liegen auch ausgerechnet noch neben den Nicht-Bio-Gurken, die nicht in Plastik eingewickelt sind.

Aldi erklärt: Bio-Produkte müssen besonders geschützt werden 

Aldi Süd hat zu den Aufbewahrungsmethoden in Plastik auch eine Erklärung parat. Der Discounter erläutert: „In einem gewissen Umfang sind Verpackungen aus hygienischen und transporttechnischen Gründen unvermeidbar. So ist es auch bei unseren Bio-Haferflocken. Die Verpackung schützt vor Kontakt mit Produkten aus konventionellem Anbau, sodass nicht bio-zertifizierte Stoffe nicht auf den Bio-Haferflocken haften bleiben. Diesen Schutz müssen wir gewährleisten.“ Die gleiche Erklärung gilt laut der Supermarkt-Kette auch für die Bio-Gurken. 

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Doch nicht nur die Verpackung von Bio-Produkten wird kritisiert, auch die Vorgehensweise des Discounters an der Backwaren-Theke wird bemängelt. Zur hygienischeren Entnahme der Backwaren hat der Discounter nämlich Einweg-Folienhandschuhe aus Plastik bereitgestellt, anstatt auf Zangen zum Herausnehmen der Waren zu setzen. 

Aldi: Keine Plastiktüten mehr bis Ende 2018

Aldi beteuert unter weiteren Nutzerbeschwerden auf Facebook, dass die Plastikreduzierung ihnen wichtig sei. Der Discounter verspricht, bis Ende 2018 alle Plastiktüten abzuschaffen. Bis zu diesem Zeitpunkt sei auch der Preis für Einwegtüten auf 20 Cent angehoben worden, um ein Umdenken in der Bevölkerung anzuregen, erklärt Aldi. Alle Einnahmen aus dem Tüten-Verkauf sollen zudem an Umweltprojekte gespendet werden. 

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