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Lidl und Aldi.

Google mit Innovation

Bei Aldi, Lidl und Co.: Krasse Neuerung an der Kasse

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Bisher sind es Kunden bei Aldi, Lidl und anderen Supermärkten gewohnt, mit Bargeld oder Karte an der Kasse zu zahlen. Nun wird sich das bei einigen Ketten in Deutschland ändern.

München - Der US-Konzern Google geht mit seinem Bezahldienst Google Pay nun auch in Deutschland an den Start - und könnte dem mobilen Bezahlen hierzulande den entscheidenden Schub geben. "Das Android-Smartphone wird zum Portemonnaie", erklärte Google am Dienstag. Nutzer mit einer Kredit- oder Girokarte von einer Partnerbank können über die Google-Pay-App online und in Geschäften einkaufen.

Partner von Google Pay sind die Commerzbank und ihre Tochter Comdirect, die Direktbank N26 sowie die Bezahl-App Boon, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Bald sollen auch die Landesbank Baden-Württemberg sowie die Digitalbank Revolut dazukommen.

Google-Bezahldienst Google-Pay bei Aldi, Lidl, McDonald‘s und Co

Für den Bezahlvorgang in normalen Läden nutzt die App die Nahfeldkommunikation (NFC). Damit kann auch heute schon mit Kreditkarten mit dem entsprechenden Logo kontaktlos bezahlt werden. Nutzer von Google Pay müssen also ein NFC-fähiges Smartphone haben, das zudem über ein Android-Betriebssystem der Version 5.0 oder höher verfügt.

Und so geht‘s: Zum Bezahlen hält der Nutzer sein Smartphone an das NFC-Terminal und der Betrag wird abgebucht. Bei Beträgen unter 25 Euro muss nicht einmal der Bildschirm des Handys entsperrt werden. Geschäfte, in denen kontaktloses Bezahlen möglich ist, sind laut Google Adidas, Aldi-Süd, Lidl, Kaufland, Hornbach, McDonald's, MediaMarkt und Saturn. Zahlen mit dem Smartphone: Eine krasse Neuerung für viele Kunden.

Google-Bezahldienst Google-Pay: Apps haben eigenen Google-Pay-Knopf

Auch online soll die App das Bezahlen einfacher machen. Nutzer müssen bei teilnehmenden Shops nicht mehr ihre Zahlungs- und Adressdaten eingeben. Stattdessen haben die Apps von Adidas, Asos, Deliveroo, Flixbus, Ryanair sowie die Google-eigenen Apps einen Google-Pay-Knopf. Demnächst sollen auch die Apps der Berliner Verkehrsbetriebe, Hellofresh, MediaMarkt und Saturn sowie Mytaxi darüber verfügen.

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Anstatt der echten Kartennummer gibt Googles Bezahldienst einen verschlüsselten Code an die Geschäfte weiter. Das soll für mehr Sicherheit sorgen, denn die Orginalbezahldaten liegen nur auf Googles Servern. Wenn das Handy verlorengeht oder gestohlen wird, können Nutzer es aus der Ferne sperren oder alle Daten löschen lassen.

Google-Bezahldienst Google-Pay: In 19 Ländern nutzbar

Neben der Bezahlfunktion können Nutzer auch Kunden- und Geschenkkarten in der App speichern und damit Punkte und Prämien sammeln.

Googles Android-Betriebssystem ist das am weitesten verbreitete in Deutschland und weltweit. Google Pay gibt es nun in 19 Ländern, demnächst soll der Dienst auch in Frankreich starten.

Bislang dominiert der Konkurrenzdienst Apple Pay den Markt. Dieser ist aber nur auf iPhones und anderen Apple-Geräten verfügbar. Daneben gibt es noch zahlreiche andere Bezahl-Apps, etwa von Samsung, PayPal und einzelnen Banken.

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Google-Bezahldienst Google-Pay: Was Sie brauchen in der Übersicht

  • eine Kreditkarte der Banken, die mit Google zusammenarbeiten
  • ein Smartphone mit Android-Betriebssystem (Version 4.4 oder neuer, NFC-Schnittstelle)
  • Google-Pay-App auf Ihrem Smartphone und logischerweise einen Google-Account

Google-Bezahldienst Google-Pay: Diese Geschäfte nehmen teil

Google-Pay bietet Ihnen auf der hauseigenen Website eine Übersicht über alle teilnehmenden Partner. Dazu gehören:

  • Adidas
  • Aldi Süd
  • Hornbach
  • Kaufland
  • Lidl
  • McDonald‘s
  • Media Markt
  • Saturn

Google-Bezahldienst Google-Pay: Diese Apps und Websites nehmen teil

  • Adidas
  • Asos
  • Deliveroo
  • Hotel Tonight
  • Ryanair
  • Flixbus

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AfP/sdm

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