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Aldi, Lidl, Rewe & Co.: So unterstützen Supermärkte ihre Mitarbeiter während der Inflation

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Von: Lisa Mayerhofer

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Neben Speiseöl scheint nun auch ein weiteres Alltags-Lebensmittel extrem beliebt zu sein. (Symbolfoto)
Supermarktketten wie Aldi, Lidl oder Rewe greifen ihren Mitarbeitern mit unterschiedlichen Angeboten unter die Arme. (Symbolbild). © Klemmer/dpa

Die Lebensmittel- und Energiepreise steigen immer weiter. Supermarktketten wie Aldi, Lidl oder Rewe greifen ihren Mitarbeitern mit unterschiedlichen Angeboten unter die Arme.

Essen – Inflation, Energiekrise und drastisch steigende Preise in vielen Bereichen: Das setzt nicht nur die Bevölkerung, sondern auch die deutsche Wirtschaft unter Druck. Dazu kommt ein eklatanter Fachkräftemangel, der gerade Flughäfen und Gastronomie besonders heftig getroffen hat. Die großen Einzelhändler in Deutschland versuchen, mit unterschiedlichen Angeboten die Auswirkungen der Inflation für ihre Mitarbeiter abzufedern und sie langfristig an sich zu binden.

Aldi und Lidl: Höhere Stundenlöhne und Einkaufsgutscheine bei Aldi Nord

Die Discounter Lidl und Aldi Süd sowie Aldi Nord haben beispielsweise zum Juni den Stundenlohn auf 14 Euro angehoben. Es sei dem Unternehmen ein „zentrales Anliegen“, dass der tägliche „überdurchschnittliche Einsatz“ auch entsprechend belohnt werde, erklärte Lidl-Chef Christian Härtnagel.

Bei Aldi gibt es außerdem für die Mitarbeiter einen zusätzlichen Inflationsausgleich in Form eines monatlichen Einkaufsgutscheins in Höhe von je 50 Euro. Dieser soll laut Wirtschaftswoche von Juni bis einschließlich Oktober gelten. „Wir hoffen, damit die Auswirkungen der derzeit außergewöhnlich hohen Inflationsraten für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein wenig abfedern zu können“, zitiert das Wirtschaftsmagazin Aldi Nord.

Rewe und Penny: Höhere Rabatte für Mitarbeiter

Im Juli haben außerdem ebenso die Supermarktketten Penny und Rewe reagiert – ebenfalls mit einem besonderen Angebot für ihre Mitarbeiter: Sie haben laut einem Bericht der Lebensmittelzeitung zum 1. Juli den Rabatt für Mitarbeiter bei Lebensmitteln von fünf auf zehn Prozent erhöht. Die Vergünstigung soll demnach für Einkäufe bei Rewe und Penny bis maximal 1000 Euro pro Monat gelten und bis zum 31. Dezember 2022 andauern.

Sollten durch den erhöhten Rabatt Steuerfreibeträge oder Freigrenzen überschritten werden, übernehmen die Supermärkte die Kosten für ihre Mitarbeiter. Die Verdopplung des Mitarbeiterrabattes bewirke „eine direkte und merkliche finanzielle Entlastung im Alltag“, zitiert die Lebensmittelzeitung den Rewe-Group-Chef Lionel Souque.

Manche Einzelhändler hüllten sich laut Wirtschaftswoche aber auch zu diesem Thema in Schweigen. Deutschlands größter Lebensmittelhändler Edeka sowie die Edeka-Discounttochter Netto ließen demnach eine Anfrage unbeantwortet. (lma/dpa)

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