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Preschen voran: Aldi und Lidl warten mit einer Strategie auf, die Kunden erfreuen dürfte. 

Discounter

Fast jeder hat sich schon darüber geärgert - jetzt reagieren Aldi und Co.

Fast jeder hat sich schon einmal darüber geärgert - jetzt schreiten Lidl und Aldi zur Tat. Ihr neues Vorhaben dürfte vielen Kunden willkommen sein. 

Wer beim Discounter Obst und Gemüse kauft, hat zu Hause schon nach einem, spätestens aber nach zwei Einkäufen einen großen Berg Plastikmüll, der nicht nur unschön aussieht, sondern auch das Gewissen plagt: wie sollen die Ozeane je von den Plastikteppichen befreit werden, die immer wieder in den Nachrichten zu sehen sind, wenn man selbst so viel zum Müllaufkommen beiträgt?

Die Discounter Aldi und Lidl wollen Verbrauchern jetzt dabei helfen, dieses Problem zu beheben. Wie Aldi Nord die WirtschaftsWoche wissen ließ, ist das „Ziel, den Anteil unverpackter Obst- und Gemüseartikel sukzessive zu erhöhen, um einen Beitrag zur Reduktion von Verpackungsmaterial zu leisten.“ Auch ein Lidl-Sprecher habe verkündet, man wolle „diesen Anteil weiter ausbauen.“ 

Den hohen Anteil an Plastikverpackungen kritisierte auch ein User auf Facebook unter einem harmlosen Facebookpost mit Urlaubsfrage.

„Ein Ozean voll Plastik“

Vor wenigen Wochen erst hatte der ARD-Talk „Hart aber fair“ das Thema Plastik zum Gegenstand der Diskussion. In der Sendung mit dem Motto „Ein Ozean voll Plastik - ertrinken die Meere in unserem Müll?“ diskutierten die Gäste über Möglichkeiten, dem Plastik-Problem Herr zu werden. Dabei wurde auch das Problem der vielen Plastikverpackungen im Einzelhandel thematisiert. Eine Frau sagte, sie bringe nun immer „eine Tupperdose mit zum Metzger“.

Lesen Sie auch: Prinz Charles warnt vor Plastik

In diesem Zusammenhang könnte auch die neue Strategie von Aldi und Lidl dazu führen, dass Verbraucher ihre eigenen Verpackungen mitbringen, und so das weltweite Plastikaufkommen reduzieren. 

Info vom 4. April 2018

Freuen Sie sich bereits auf den Sommer? Endlich gibt es wieder Sonne satt und leckere Früchte, auf die man während der kalten Temperaturen verzichten musste. Genau das dachte sich auch eine Kundin bei Aldi und kaufte frische Erdbeeren bei Aldi Süd. Beim Öffnen machte sie jedoch eine ekelhafte Entdeckung. 

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