+
Aldi Süd will sich radikal verändern.

Revolution beim Discounter

Aldi Süd ist nicht mehr so, wie Sie es kennen

Essen - Bei Aldi einzukaufen, hat etwas Unaufgeregtes. Die Kunden kennen die Produkte und wissen, dass sie für Markenartikel woanders shoppen müssen. Jetzt will Aldi Süd sein Sortiment radikal verändern.

Die Discounterkette Aldi hat eine Reihe von Markenartikeln in ihr Sortiment aufgenommen. Die Unternehmensgruppe Aldi Süd teilte am Freitag der Nachrichtenagentur AFP mit, in letzter Zeit seien etwa Lenor Weichspüler, Red Bull und Always Ultra Binden in das Angebot aufgenommen worden. Die Unternehmensgruppe wollte aber einen Bericht der "Lebensmittelzeitung" nicht direkt bestätigen, wonach Aldi Süd in der zweiten Jahreshälfte "auf breiter Front" dutzende weitere Markenartikel ins Sortiment aufnehmen will.

Aldi Süd weiß, was die Kunden wollen: Marken-Produkte

Die Weiterentwicklung des Sortiments im Sinne der Kunden sei "schon immer ein zentrales Anliegen" des Unternehmens gewesen, erklärte Aldi Süd. Derzeit werde ein Bedarf bei Markenartikeln gesehen, zu denen "viele Verbraucher eine starke Bindung" hätten.

"Mit dem Angebot unserer Markenartikel möchten wir den wöchentlichen Einkauf aller Kundinnen und Kunden erleichtern und ihnen somit einen Mehrwert bieten", erklärte Aldi Süd. Demnach umfasst das Angebot rund 1080 Basisartikel. Darunter seien etwa 50 Markenartikel, die ganzjährig angeboten würden.

Mehr zum Thema Aldi:

Das haben Aldi und Lidl in Europa vor

Bezahlen per Handy bei Aldi? Warentest rät davon ab.

AFP

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Entscheidung über den künftigen Standort von EU-Behörden
Wird Deutschland zu den Ländern zählen, die zumindest ein bisschen vom Brexit profitieren? In Brüssel fällt jetzt die Entscheidung über den künftigen Sitz von zwei noch …
Entscheidung über den künftigen Standort von EU-Behörden
IG Metall droht Siemens mit Streik
Mit massiven Protesten haben Arbeitnehmervertreter auf die angekündigten Stellenstreichungen bei Siemens reagiert. Und weitere Schritte sind geplant. Der Vorstand setzt …
IG Metall droht Siemens mit Streik
ProSiebenSat.1-Chef Ebeling verlässt den Konzern
"Ein bisschen fettleibig und ein bisschen arm" - so hat ProSiebenSat.1-Chef Ebeling kürzlich eine Kernzielgruppe seiner Senderfamilie beschrieben - wollte das aber nicht …
ProSiebenSat.1-Chef Ebeling verlässt den Konzern
Nach fieser Beleidigung der Zuschauer: Fernseh-Boss muss gehen
Fernsehzuschauer seien fettleibig und arm: Mit diesem Satz kam ProSiebenSat.1-Chef Thomas Ebeling in die Schlagzeilen. Nun ist er bald seinen Job los. 
Nach fieser Beleidigung der Zuschauer: Fernseh-Boss muss gehen

Kommentare