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Sehr kreativ war die Zusammenarbeit von Kreativdirektorin Keys mit Blackberry nicht. Auch Thorsten Heins, damaliger Geschäftsführer des kanadischen Smartphone-Herstellers, ist nicht mehr dabei.

Zusammenarbeit beendet

Alicia Keys verlässt sinkendes Blackberry-Schiff

Waterloo - Nach einem schwierigen Jahr für Blackberry beenden Sängerin Alicia Keys und der kanadische Smartphone-Hersteller ihre Zusammenarbeit.

Die Sängerin („Girl on Fire“) hatte für neue Blackberry-Handys geworben, mit denen der einstige Smartphone-Pionier Marktanteile zurückgewinnen wollte. Der Erfolg blieb aber aus und Blackberry schrieb zuletzt einen Milliardenverlust.

„Wir danken Alicia für ihre zahlreichen Beiträge“, erklärte Blackberry am Donnerstag (Ortszeit) am Sitz in Waterloo. Der damalige Firmenchef Thorsten Heins hatte Alicia Keys im Januar vergangenen Jahres bei der Präsentation der ersten Handys mit Blackberrys neuem Betriebssystem als „Kreativdirektorin“ vorgestellt. Zuletzt war es aber eher still um die Sängerin und ihr Engagement für Blackberry geworden. Das begann peinlicherweise mit einem kleinen Skandal: Kurz nach ihrem Amtsantritt hatte die Sängerin nämlich eine Nachricht auf dem Kurznachrichtendienst Twitter veröffentlicht. Diese hatte sie allerdings nicht auf ihrem Blackberry getippt, sondern ausgerechnet auf dessen Konkurrenz-Produkt, dem iPhone. Das berichtete unter anderem der Technik-Blog mashable.com. Sie sei wohl gehackt worden, lautete damals die Erklärung der Sängerin - die aber so recht niemand abnehmen wollte.  

Heins selbst musste im November wegen Erfolglosigkeit gehen. Seitdem führt John Chen das Unternehmen und will es vor allem als Dienstleister für Firmenkunden neu ausrichten. Bei Privatkunden geben längst Android-Smartphones und Apples iPhone den Ton an. Microsoft hat sich mit seinen Windows Phones als dritte Kraft etabliert.

dpa/hn

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