Allianz-Chef verteidigt Stellenabbau

- München - Allianz- Chef Michael Diekmann sieht trotz der massiven Proteste gegen den geplanten Stellenabbau bei dem Versicherungskonzern keinen anderen Weg. Bei einem Verzicht auf die Kürzungen hätte die Allianz es zwar jetzt leichter, in Zukunft aber die Probleme, sagte Diekmann.

Es habe in Deutschland auch andere namhafte Unternehmen gegeben, bei denen niemand erwartet hätte, dass sie einmal Schwierigkeiten bekämen. Die Gewerkschaft Verdi läuft seit Monaten Sturm gegen die Pläne des Konzerns, trotz eines Milliardengewinns rund 7500 Stellen streichen zu wollen.

Derzeit laufen die Gespräche über einen Interessenausgleich für die Mitarbeiter an den besonders betroffenen Standorten. Dazu gehören unter anderem Köln und Frankfurt. Die Allianz hatte den Abbau vor allem mit einem zu geringen Wachstum begründet.

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