Rückruf mehrerer Produkte: Bei Verzehr drohen Gesundheitsgefahren

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Allianz Deutschland kommt mit Umbau voran - Umsatz- und Ertragsplus

München - Der Versicherungskonzern Allianz kommt beim Umbau seines Deutschland-Geschäfts weiter voran und hat den massiven Stellenabbau nahezu abgeschlossen. Bis Ende Juni sei der vorgesehene Arbeitsplatzabbau bereits zu 90 Prozent erreicht gewesen, erklärte der Chef der Allianz Deutschland AG, Gerhard Rupprecht, am Donnerstag in München.

"Wir gehen davon aus, diesen vor Auslaufen des Sozialplans Ende 2009 abgeschlossen zu haben." Die Allianz hatte im Zuge der Bündelung des Geschäfts mit Sach-, Lebens- und Krankenversicherungen den Abbau von 5700 Jobs in Deutschland angekündigt. Die Beitragseinnahmen und den Ertrag konnte das Unternehmen im ersten Halbjahr deutlich steigern. Dazu trugen Veräußerungsgewinne aus Immobilien- und Aktienverkäufen bei. Die Beitragseinnahmen erhöhten sich um 6,1 Prozent auf 14 Milliarden Euro. Während die Umsätze in der Lebensversicherung kräftig zulegten, bekam die Allianz in der Kfz-Versicherung den anhaltend scharfen Preiswettbewerb und sinkende Durchschnittsbeiträge wegen der Einstufung vieler Kunden in günstigere Schadenfreiheitsklassen zu spüren. Auch in der privaten Krankenversicherung gingen die Beitragseinnahmen leicht zurück. Das Ergebnis entwickelte sich trotz hoher Schadenbelastungen durch Sturm- und Hagel-Unwetter positiv. Ihr operatives Ergebnis konnte die Allianz Deutschland um gut ein Fünftel auf 1,1 Milliarden Euro steigern, auch dank Veräußerungsgewinnen aus dem Verkauf selbstgenutzter Immobilien. Unter dem Strich wurde der Halbjahresüberschuss auf 1,5 Milliarden Euro verdoppelt.

Seinen Aktienbestand hat das Unternehmen in den ersten Monaten zugunsten festverzinslicher Wertpapiere reduziert. Im krisengeschüttelten Markt für faule US-Immobilienkredite sei die Allianz Deutschland zu keiner Zeit engagiert gewesen, erklärte Rupprecht. Für das Gesamtjahr zeigte er sich trotz des intensiven Wettbewerbs in der Schaden- und Unfallversicherung zuversichtlich. Trotz der Unsicherheiten, beispielsweise in der privaten Krankenversicherung, erwarte man auch für das Gesamtjahr steigende Umsätze und ein "befriedigendes Ergebnis", erklärte Rupprecht. Das neue Betriebsmodell solle bis zum Jahresende vollständig eingeführt sein.

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