Nachdem er auf Polizisten feuerte: 38-Jähriger stirbt bei Schusswechsel mit dem SEK

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Allianz-Gewinn überrascht Aktionäre

Erstes Quartal: - München - Ein starkes Versicherungs- und Bankgeschäft sowie massive Beteiligungsverkäufe haben dem Allianz-Konzern einen überraschend großen Gewinnsprung im ersten Quartal beschert. Der Überschuss sei von 1,8 auf 3,2 Milliarden Euro gestiegen, sagte Vorstandschef Michael Diekmann auf der Hauptversammlung in München und bekräftigte nach diesem "vielversprechenden Start" seine Wachstumsziele.

"Wenn Sie so weitermachen, ist die Allianz wirklich auf dem richtigen Kurs", sagte Daniela Bergdolt von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) unter dem Beifall der 4400 anwesenden Aktionäre. Nach dem Rekordgewinn von 7,0 Milliarden Euro im vergangenen Jahr und der Verdoppelung der Dividende liege die Messlatte jedoch hoch. "Ich erwarte, dass es so weitergeht", sagte Bergdolt.

Der Betriebsgewinn des größten europäischen Versicherungskonzerns legte im ersten Quartal um sieben Prozent auf 2,9 Milliarden Euro zu. Der Wintersturm "Kyrill", der im Januar 2006 über Europa hinwegfegte, kostete die Allianz zwar 340 Millionen Euro und ließ den Betriebsgewinn in der Schaden- und Unfallversicherung um 119 Millionen Euro sinken. Aber alle anderen Geschäftssegmente legten zu, auch das langjährige Sorgenkind Dresdner Bank. Der Verkauf großer Aktienpakete von BMW, Karstadt-Quelle und anderen Beteiligungen spülte der Allianz zusätzlich zwei Milliarden Euro in die Kasse.

Analysten sprachen von ausgezeichneten Zahlen. Der gestiegene Betriebsgewinn untermauere die Glaubwürdigkeit der Prognosen, sagte DZ-Analyst Thorsten Wenzel. Diekmann will den Umsatz in diesem Jahr um fünf Prozent steigern, den operativen Gewinn um jährlich zehn Prozent erhöhen und 2009 ein Ergebnis von 13 Milliarden Euro erreichen. Allerdings sank der Umsatz im ersten Quartal um 1 Prozent auf 29,3 Milliarden Euro.

Bei der Bündelung des Versicherungsgeschäfts in Deutschland und dem Abbau von 5700 Arbeitsplätzen räumte Diekmann Übergangsprobleme ein. "Natürlich sind Mitarbeiter frustriert, und natürlich gibt es auch Beschwerden von Kunden und Vertretern." Aber das Geschäft habe sich gut entwickelt. "Trotz persönlicher Betroffenheit vieler läuft der Betrieb weiter und, bei allen Holprigkeiten des Übergangs, weitgehend ohne größere Behinderungen", sagte Diekmann.

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