Allianz verdient operativ weniger - Jahresprognose bestätigt

München - Europas größter Versicherungskonzern Allianz hat im dritten Quartal trotz roter Zahlen bei seiner Tochter Dresdner Bank einen Gewinnschub verbucht. Der Überschuss im Konzern sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um gut ein Fünftel auf 1,92 Milliarden Euro gestiegen, teilte die Allianz SE am Freitag in München mit.

Bei der Dresdner Bank schlugen die Folgen der US-Hypothekenkrise allerdings mit 575 Millionen Euro zu Buche. Unter dem Strich schrieb die Banktochter einen Verlust von 52 Millionen Euro, nach einem Gewinn von 278 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

Der Gewinnanstieg für den Konzern beruhte vor allem auf einem deutlich besseren Ergebnis beim wichtigsten Standbein Schaden- und Unfallversicherung, wo der Überschuss im dritten Quartal von knapp 1,1 auf 1,7 Milliarden Euro wuchs. Operativ verdiente der Konzern mit 2,66 Milliarden (Vorjahreszeitraum: 2,60 Mrd) Euro etwas weniger. Allianz-Vorstand Helmut Perlet bekräftigte die Erwartungen für das laufende Jahr. "Mit dieser positiven Entwicklung bestätigen wir unsere Jahresprognose für 2007 von acht Milliarden Euro für den Jahresüberschuss und elf Milliarden Euro für das operative Ergebnis." (dpa)

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