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Allianz werden Angebote für Dresdner Bank gemacht

Zeitung: - Frankfurt - Beim Allianz-Konzern haben sich einem Zeitungsbericht zufolge Interessenten für die Dresdner Bank gemeldet. Angesichts der Bewegung im europäischen Bankensektor würden der Allianz Angebote gemacht, schreibt das "Handelsblatt" (Donnerstag) unter Berufung auf das Umfeld des Konzerns.

"Es ist jetzt an der Zeit, das bislang Unvorstellbare zumindest zu prüfen", zitiert das Blatt die Kreise. Die Verzahnung der Bank in dem Konzern und die Bedeutung des Absatzkanals lege die Messlatte für ein Angebot aber sehr hoch.

In den vergangenen Wochen gab es vermehrt Medienberichte, die Allianz erwäge unter dem Druck von Hedge-Fonds eine Fusion mit einem Finanzdienstleister, bei dem auch ein Verkauf der Dresdner Bank eine Möglichkeit wäre. Die Allianz will die Spekulationen nicht kommentieren. Der Kurs der Aktie ist aber seitdem deutlich gestiegen.

Unter Berufung auf Finanzkreise schreibt das "Handelsblatt", Allianz und Investmentbanken testeten den Markt. So habe die für aggressive Ideen bekannte Londoner Investmentboutique Keefe, Bruyette & Woods den Verkauf der Dresdner Bank öffentlich ins Spiel gebracht.

Unter Berufung auf Frankfurter Finanzkreise berichtet die Zeitung weiter, praktisch jede Bank habe einen Dresdner-Kauf schon durchgerechnet. Als inländischer Interessent für das Dresdner-Privatkundengeschäft gelte die in München mit der HVB vertretene UniCredit. Spekulationen, die Deutsche Bank könne zuschlagen, hielten Banker in Frankfurt für unwahrscheinlich, heißt es in dem Bericht. Das Institut wollte die Gerüchte nicht kommentieren. Die Commerzbank sei ebenfalls ins Spiel gebracht worden, wollte sich aber laut Zeitung ebenfalls nicht äußern.

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