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Allianz will bis 250 000 Euro Abfindung zahlen

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- München - Die vom drastischen Stellenabbau bei der Allianz betroffenen Beschäftigten sollen im Vergleich zu anderen Unternehmen großzügige Abfindungen erhalten. Der ausgehandelte Sozialplan sei "recht komfortabel", sagte ein Unternehmenssprecher in München und bestätigte damit einen Bericht der "Financial Times Deutschland". Die Regelungen zeigten, dass die Allianz nicht aus der Krise heraus handele.

Dem Bericht zufolge errechnet sich die Grundabfindung nach einem Faktor, multipliziert mit Betriebszugehörigkeit und Monatsverdienst. Der Faktor reiche von 0,9 bis zum Alter 25 Jahre bis 1,2 für Mitarbeiter über 55 Jahren. Außerdem gebe es bis zu fünf Monatsgehälter zusätzlich für Angestellte, die vor Ende 2007 gehen, hieß es. Die Höchstabfindung betrage 250 000 Euro. Die Allianz hatte die Kosten des Abbaus von 5000 Stellen im deutschen Versicherungsgeschäft auf 500 Millionen Euro beziffert. Einen durchschnittlichen Abfindungsbetrag könne man erst nennen, wenn klar sei, wie viele Mitarbeiter diese Regelungen in Anspruch nähmen, sagte der Unternehmenssprecher.

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi will in der nächsten Woche weiter gegen den Abbau der Arbeitsplätze protestieren, teilte Uwe Foullong vom Vorstand der Gewerkschaft mit.

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