Alternative zum iPhone: Smartphones im Test

Sie können längst nicht mehr nur telefonieren: Immer mehr sogenannte Smartphones drängen auf den Markt und machen Apples iPhone Konkurrenz. Doch welches ist das beste? Die Stiftung Warentest hat 17 Alternativen zum iPhone untersucht.

Dass es längst nicht mehr nur um Telefone geht, zeigt schon die Gewichtung der Testergebnisse: Nur 15 Prozent des Gesamtergebnisses macht die Bewertung des Telefonierverhaltens aus. Genauso wichtig ist längst, wie gut es sich mit den sogenannten Smartphones im Internet surfen lässt, die Qualität der Kamera und wie lange der Akku hält. 17 Modelle unterschiedlicher Hersteller hat die Stiftung Warentest untersucht – doch ein Gerät fehlt: das iPhone von Apple. Ausgerechnet der Marktführer ist diesmal nicht dabei, weil die Tester das iPhone schon im vergangenen Jahr separat unter die Lupe genommen hatten.

Die Konkurrenz bekommt durchaus gute Noten. Sechsmal vergaben die Tester die Note „gut“, nur ein Modell – das „Sony Ericsson Aspen“ war lediglich „ausreichend“, die übrigen zehn Modelle waren „befriedigend“. Testsieger ist das „Samsung Galaxy S I9000“. Mit 650 Euro war es das teuerste Gerät im Test, es überzeugte die Tester aber mit seiner Leistungsfähigkeit, einem sehr guten Display und seiner einfachen Bedienbarkeit. Besonders geeignet sei dieses Modell für Nutzer, die häufig unterwegs das Internet nutzen wollen.

Wer hingegen Fotos und Videos in besonders guter Qualität aufnehmen möchte, dem raten die Tester zum „Nokia N8“. Hier gibt es für 500 Euro eine sehr gute Kamera mit Xenon-Blitz. Auch die Bildschirmtastatur dieses Geräts überzeugte die Tester. Der Haken: Der Akku hält nicht besonders lange durch. Insgesamt bekam das N8 genau wie das Samsung Galaxy die Note „gut“.

Die gleiche Bewertung und besonders geeignet für Menschen, die ihr Smartphone beruflich und hauptsächlich für E-Mails von unterwegs nutzen, ist laut Stiftung Warentest der „Blackberry Curve 3G 9300“ für 315 Euro. Er hat im Gegensatz zu den anderen beiden Modellen noch eine echte Tastatur und keinen Touchscreen über den die Buchstaben eingegeben werden.

Die Tester raten beim Kauf eines Smartphones insbesondere auch auf das jeweilige Betriebssystem zu achten. So gilt Windows 6.5 bereits als veraltet, obwohl es bei einigen Modellen im Test noch zur Anwendung kommt. Vom Betriebssystem hängt auch ab, welche Zusatzsoftware, sogenannte Apps, der Nutzer installieren kann. Bei Microsoft und Apple muss man auf deren Angebote zurückgreifen. Offene Betriebssysteme wie Android, Blackberry OS und Symbian ermöglichen auch auf andere Quellen zuzugreifen.

Philipp Vetter

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