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Eine Mitarbeiterin von Amazon in Colorado, USA.

Arbeitsbedingungen sind umstritten

Amazon will in Deutschland über 2000 neue Jobs schaffen 

Amazon will weiter wachsen - und dafür braucht der Konzern Mitarbeiter. In Deutschland sollen noch in diesem Jahr über 2000 neue Stellen geschaffen werden. Doch die Arbeitsbedingungen sind umstritten.

Amazon hat Angekündigt, dass in diesem Jahr in Deutschland über 2000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden sollen. Damit werde der weltgrößte Online-Händler und Anbieter von Cloud-Diensten zum Jahresende hierzulande mehr als 18.000 Mitarbeiter beschäftigen, teilte der US-Konzern am Freitag mit. Viele neue Stellen entstünden durch den Ausbau des Berliner Standorts mit einem Fokus auf Forschung und Entwicklung, und auch zur Unterstützung von Diensten wie AmazonFresh, Prime Video und der Assistenzsoftware Alexa.

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Amazon streitet in Deutschland mit der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi um die Konditionen für die Beschäftigten in den Logistikzentren des Konzerns. Verdi fordert für die schon seit Jahren einen Tarifvertrag nach den Konditionen des Einzel- und Versandhandels. Das Unternehmen kontert, man zahle am oberen Ende dessen, was für vergleichbare Tätigkeiten üblich sei. In der Mitteilung am Freitag verwies Amazon auch auf Zusatzleistungen wie kostenfreie Lebens- und Berufsunfähigkeitsversicherung oder Mitarbeiter-Aktien.

Verdi hatte zuletzt eine Protestaktion organisiert als Amazon-Chef Jeff Bezos zur Verleihung des Axel Springer Awards nach Berlin kam. Bezos erklärte, er sei stolz auf die Arbeitsbedingungen und die Gehälter, die Amazon zahle.

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dpa

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