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Bei der ersten Klausurtagung des Bundeskabinetts warnte Andreas Scheuer (CSU; im Bild links oben) vor „hochemotionalen Diskussionen“

Klausur auf Schloss Meseberg

Scheuer warnt vor „hochemotionalen Diskussionen“

Bei der ersten Klausur des schwarz-roten Kabinetts auf Schloss Meseberg warnte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) vor Diskussionen „zum Schaden von vielen hunderttausend Arbeitsplätzen“

Meseberg - Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat angesichts des Dieselskandals vor überzogenen Debatten zum Schaden der Auto- und Mobilitätsindustrie gewarnt. Man habe hier zwar Fehler in der deutschen Wirtschaft gesehen, sagte Scheuer am Dienstag am Rand der ersten Klausur des schwarz-roten Kabinetts in Schloss Meseberg nördlich von Berlin. Zugleich sei der Mobilitätssektor neben dem Maschinenbau und der Logistik Leitindustrie in Deutschland, in der man „hoch innovativ und Weltmarktführer“ sei.

Daraus müssten sich neue Geschäftsfelder und Arbeitsplätze ergeben, verlangte Scheuer. „Das schaffen wir nicht, wenn wir hochemotionale Diskussionen führen zum Schaden von vielen hunderttausend Arbeitsplätzen.“ Er wolle vielmehr über die Zukunft von Arbeitsplätzen in neuen Geschäftsfeldern diskutieren.

Gigabit-Leitungen sollen Arbeitsplätze sichern

Zugleich betonte der Minister, er habe am Dienstag Förderbescheide im Bereich der Elektromobilität über etwa 20 Millionen Euro übergeben, die Investitionen über 50 Millionen Euro auslösen würden. „Das sind so Signale, die wichtig sind.“ Jeder Meter Gigabit-Leitungen sichere Arbeitsplätze oder verbessere die Bildungssituation im Land.

Lesen Sie auch: Scheuer fährt den BMW von Franz-Josef Strauß

dpa

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