+
Peter Vesterbacka von der finnischen Computerspiele-Firma Rovio Entertainment.

Anteile im Wert von mehreren Millionen Euro

„Angry Birds“-Erfinder Rovio geht an die Börse

Die „Angry Birds“ zieht es an die Börse: Die finnische Firma hinter dem bekannten Smartphone-Spiel will ihre Aktien in Helsinki auf den Markt bringen.

Helsinki - Rovio will Anteile im Wert von rund 30 Millionen Euro platzieren. Nach Medienberichten könnte ein Börsenwert von rund zwei Milliarden Dollar angestrebt werden.

Rovio hatte in den vergangenen Jahren ein Auf und Ab erlebt. Nach dem großen Erfolg von „Angry Birds“ ab 2009 tat sich die Firma schwer damit, einen ähnlich großen Hit zu landen. Unterdessen ließ das Interesse an „Angry Birds“ nach und Rovio hat mehrere Runden Stellenabbau hinter sich. Zuletzt gelang eine Renaissance der Marke mit einem Animationsfilm, der weltweit rund 350 Millionen Dollar einspielte. Für 2019 ist eine Fortsetzung geplant, die auch mit den Einnahmen aus dem Börsengang finanziert werden könnte.

Rovio hat nach Angaben von Dienstag 80 Millionen aktive Nutzer im Monat, von denen 11 Millionen täglich auf die Spiele der Firma zugreifen. Im ersten Halbjahr 2017 erwirtschaftete Rovio 13,3 Millionen Euro Gewinn bei einem Umsatz von 152,6 Millionen Euro.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Türkei verhängt Sanktionen gegen Produkte aus den USA
Wie du mir, so ich dir: Die Türkei reagiert auf weitere Sanktionen der USA mit Strafzöllen, unter anderem auf die Einfuhr von Autos und Alkohol. Der Konflikt mit …
Türkei verhängt Sanktionen gegen Produkte aus den USA
Umsatzsteuerkartell aufgeflogen - Betrug im größten Stil
Jahrelang wurde ermittelt. Nun wird ein Riesenerfolg im Kampf gegen Steuerhinterziehung vermeldet. Die Betrüger hatten es auf einen begehrten Rohstoff abgesehen. Der …
Umsatzsteuerkartell aufgeflogen - Betrug im größten Stil
Achtung, Krebsrisiko: Pharmahersteller ruft Blutdrucksenker zurück
Wegen einer Verunreinigung mit einem möglicherweise krebserregenden Stoff ruft der Münchner Pharmahersteller Aurobindo einen Blutdrucksenker zurück.
Achtung, Krebsrisiko: Pharmahersteller ruft Blutdrucksenker zurück
Schlimme Schikane-Vorwürfe gegen Aldi: Jetzt reagiert der Discounter
Das riecht nach Ärger: Mitarbeiter erheben im „Spiegel“ schwere Vorwürfe gegen Aldi. Jetzt hat der Discounter eine Stellungnahme dazu abgegeben.
Schlimme Schikane-Vorwürfe gegen Aldi: Jetzt reagiert der Discounter

Kommentare