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Anlage-Profis blicken skeptisch in die Zukunft

- Mannheim - Die Aussichten auf eine Konjunkturerholung in Deutschland haben sich nach Einschätzung von Finanzexperten im August überraschend deutlich eingetrübt. Nach der monatlichen Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ist der Index der Konjunkturerwartungen von 48,4 Punkten im Vormonat auf den Wert von 45,3 Punkten zurückgegangen.

<P>Trotz dieser Zahlen gehen die befragten Wirtschaftsexperten laut ZEW weiterhin von einer "moderaten Konjunkturerholung" bis Anfang nächsten Jahres aus. Dabei wird die Lage in Deutschland aber insgesamt weniger gut gesehen als im gesamten Euroland.</P><P>Das ZEW befragt monatlich rund 300 Analysten und institutionelle Anleger nach ihren mittelfristigen Erwartungen zur Konjunktur- und Kapitalmarktentwicklung. Der Index gibt entsprechend die Differenz der positiven und negativen Einschätzungen für die künftige Wirtschaftsentwicklung in Deutschland auf Sicht von sechs Monaten wider.</P><P>"Die Einschätzungen der Finanzanalysten gehen einher mit Befürchtungen, dass sich die Dynamik der Konjunkturerholung hier zu Lande abschwächt, weil die Unsicherheiten über die Entwicklung der Weltkonjunktur und des Ölpreises zugenommen haben", erklärte ZEW-Präsident Wolfgang Franz die jüngsten Daten.<BR>Tatsächlich sei angesichts der jüngsten Konjunkturzahlen aus den USA nicht auszuschließen, dass sich die Weltwirtschaft und damit die bisher sehr starke Exportnachfrage in Deutschland abschwächen könnte. Zudem reduziere der hohe Ölpreis die Kaufkraft der Konsumenten und belaste die Binnennachfrage.</P><P>Nach den ZEW-Erhebungen beurteilen die Experten in diesem Monat die aktuelle Konjunktursituation in Deutschland aber weniger pessimistisch. So steige der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage von minus 69,3 auf minus 65,2 Punkte. Auch für die Eurozone gingen die Erwartungen im August weiter zurück. Der Euro-Indikator verlor gegenüber dem Vormonat 3,5 Punkte und liegt jetzt bei 52,0 Punkten. Der entsprechende Indikator für die aktuelle Konjunkturlage im Euroraum verbessert sich laut ZEW dagegen weiter von minus 40,5 auf minus 33,5 Punkte.</P>

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