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Apple: Hightech-Diebe nutzen beliebtes Produkt, um Luxus-Karossen zu klauen

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Von: Patricia Huber

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Ein Apple Logo ist auf einem MacBook Air zu sehen.
Ein Apple-Gadget ist zum beliebten Produkt von Autodieben geworden. © Silas Stein/Imago Images

Ein beliebtes Apple Produkt dient Auto-Dieben neuerdings als praktische Hilfe. Die Kriminellen tracken damit Luxus-Karossen, um sie dann in aller Ruhe zu klauen.

New York - So hat sich Apple* die Nutzung seiner AirTags bestimmt nicht vorgestellt. Denn Kriminelle haben die kleinen Ortungs-Anhänger für sich entdeckt. Sie nutzen Apples Gadget, um Luxusautos zu klauen. Ja, richtig gelesen. Die kleinen AirTags helfen den Dieben dabei, ihr Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

Apple AirTag als Gadget für Diebe

Die Apple AirTags sollen eigentlich dazu dienen, den eigenen Schlüssel, oder woran auch immer der kleine Anhänger befestigt ist, zu orten. Doch die Polizei im kanadischen Region York warnt nun davor, dass Autodiebe die Tags unbemerkt an teuren Autos befestigen, um sie dann zu klauen. Tagsüber befestigen die Kriminellen die AirTags an den Autos, die im öffentlichen Raum, also beispielsweise an Einkaufszentren, geparkt haben.

Das ermöglicht es den Dieben, das Zielobjekt bis zum Wohnsitz des Opfers zu verfolgen. Dort kann es dann, meist nachts, aus der Einfahrt gestohlen werden. Daher ruft die Polizei die Bürger nun dazu auf, ihre Fahrzeuge zu kontrollieren. Häufig werden die AirTags unter der Stromanschluss-Kappe für Anhängerkupplungen oder rund um das Abgassystem versteckt.

Apple AirTag-Diebstahl: Das kann man dagegen tun

Aber was tun gegen diese fiese Masche? Die kanadische Polizei empfiehlt, ein Schloss für den OBD-Port des Autos zu kaufen. Diesen Port nutzen die Diebe, um das Schlüsselsystem des Autos umzuprogrammieren. Dann können sie das Auto nämlich mit einem von ihnen mitgebrachten Schlüssel starten und davonfahren*. Am sichersten ist es jedoch wahrscheinlich immer noch, das Auto in einer Garage zu parken. Wer diese nicht hat und sein Auto in der Einfahrt stehen hat, sollte dann zumindest über Überwachungskameras nachdenken. (ph) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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